Krebs

Erneute Krebsdiagnose

Warum wiederkehrender Krebs so gefährlich ist

Wenn man als geheilt gilt, der Krebs aber zurückkommt.

Bei Krebs handelt es sich um fehlerhafte Zellen, die sich unkontrolliert teilen und neues Gewebe bilden. Dadurch werden umliegende Zellen verdrängt. Gesundes Gewebe und Organe werden durchsetzt und in ihrer Funktion eingeschränkt. Die Heilungs- und Überlebenschancen verbessern sich mit einer rechtzeitigen Diagnose und enstprechender Therapie.

Warum er zurückkommt

Bei Brustkrebs kommt bei fast jeder dritten Frau der Krebs zurück - und dann ist er besonders gefährlich. Wenn diesselbe Region betroffen ist - bei circa 50% der Patienten ist das der Fall - kann der Tumor in der Regel wieder erfolgreich behandelt werden. Schwieriger wird es, wenn der Krebs auf ein anderes Organ gestreut hat. Über die Lymphbahnen gelangen Krebszellen auch in weiter abgelegene Organe und bilden dort Tochtergeschwulste, die sogenannten Metastasen.

Wenn bei der Therapie nicht alle Krebszellen entfernt wurden, können die übrigen Zellen in anderen Organen erneut einen Tumor bilden. Ein anderer Grund warum Krebs zurückkommt ist, dass die Zellen noch vor der Erstbehandlung auf andere Körperregionen streuen und sich dort ausbreiten konnten.

Bei manchen Krebsarten kann es viele Jahre dauern, bis sich ein Tumor entwickelt. Darum erliegen Patienten die eigentlich als geheilt galten zu einem späteren Zeitpunkt der Krankheit.

Resistenzen

Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zur Heilung von Krebs sind Resistenzen: Tumorzellen sind sehr anpassungsfähig – sie sind in der Lage, gegen jede bekannte Therapieform, also sowohl gegen die Chemotherapie als auch gegen zielgerichtete Therapeutika, nach einiger Zeit Resistenzen zu entwickeln.

Körper geschwächt

Jeder Vierte Patient stirbt nicht direkt an den Folgen von Krebs, sondern an Mangelernährung im Rahmen der Therapie. Viele nehmen zu wenige oder die falschen Nährstoffe zu sich und schwächen den durch die Krankheit bereits angeschlagenen Körper. Der Patient erliegt dann einer allgemeinen Schwächung des Organismus.