Warnsignale des Körpers entschlüsseln

Hustenreiz und Co.

Warnsignale des Körpers entschlüsseln

Von Husten bis Kopfweh: Wann sind Alltagsleiden harmlos und wann gefährlich?

Ein kleines Zwicken im Kopf, ein Drücken in der Magengegend, unregelmäßige Verdauung oder schmerzende Schultern – viele kleine Wehwehchen werden von uns ignoriert und als „Alltagsbeschwerden“ abgehandelt. Doch manchmal will uns unser Körper etwas damit sagen, worauf wir besser hören sollten. Denn nicht alle schwerwiegenden Erkrankungen machen sich durch große Beschwerden bemerkbar – einige fangen durchaus klein an.   

Keine Panik, aber Achtsamkeit
Nicht jeder Kopfschmerz ist gleich ein Hirntumor, nicht jede Verdauungsstörung eine Vergiftung. Aber vor allem wenn Schmerzen regelmäßig auftauchen oder anhaltend sind, sollte man einen Arzt aufsuchen, um die Ursache der Symptome abklären zu lassen.
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der häufigsten Alltagsbeschwerden und damit eine kleine Hilfestellung, um die Signale Ihres Körpers besser deuten zu können. Doch keine Panik: In den allermeisten Fällen ist die Ursache harmlos.

Warnsignale des Körpers richtig deuten 1/10
Magenprobleme
Druckgefühl im Bauch, Sodbrennen oder Blähungen: In der Regel alles unangenehm, aber meist harmlos. Die Ursache ist ungesunde Ernährung. Wir neigen dazu zu viel, zu fett und zu schnell zu essen. Wer Zucker, Fett und Alkohol bewusst einschränkt, wird die Beschwerden meist rasch wieder los. Akut lindern Kräutertropfen sowie Antacida (Medikamente, die die Magensäure binden) aus der Apotheke das Problem. Starke Magenschmerzen schon vor dem Frühstück, Übelkeit und Appetitlosigkeit weisen hingegen auf eine Gastritis hin, eine Entzündung der Magenschleimhaut, die ärztlich behandelt werden muss. Für Frauen gilt: Magenschmerzen zusammen mit Übelkeit, Kurzatmigkeit und Schwindel können einen Herzinfarkt ankündigen. Weil sich die weiblichen Symptome stark von den männlichen unterscheiden, wird der Infarkt bei Frauen oft erst zu spät erkannt. Darum: sofort ins Krankenhaus!