Seitenschläfer haben geringeres Alzheimer-Risiko

Gehirn-Detox

Seitenschläfer haben geringeres Alzheimer-Risiko

Menschen, die in Seitenlage schlafen, beseitigen Giftstoffe im Gehirn besser, als Bauch- oder Rückenschläfer. Zu diesem Ergebnis kam man nun im Rahmen einer US-Studie. Das Wichtige: Unter den im Schlaf entsorgten Stoffen befinden sich Beta-Amyloid und Tau-Proteine - beide spielen eine wichtige Rolle bei der Alzheimer-Erkrankung.

Wissenschaftler sind sich nun sicher, dass die seitliche Schlafposition das Risiko für Alzheimer und andere neurologische Erkrankungen senken könnte. Dr. Maiken Nedergaard, Leiter der Studie erklärte, dass das Gehirn nur begrenzt Energie hätte, um Gifstoffe abzutransportieren: "Man könnte es mit einer Hausparty vergleichen: Sie können entweder die Gäste unterhalten oder das Haus putzen - beides gleichzeitig ist nicht möglcih." Umso wichtiger ist es für unseren Körper, ihm Zeit für die "Müllentsorgung" im Schlaf zu geben.

Ur-Instinkt
Alzheimer, Parkinson und andere neurologische Erkrankungen wurden mit bestimmten Toxinen in Verbindung gebracht - die Anzahl dieser Toxine war bei Seitenschläfern deutlich geringer. Das sogenannte glymphatische System ist das "Entsorgungssystem" im Gehirn - in Seitenlage arbeitet es im Schlaf effektiver, als in andere Positionen. Die Forscher kamen auch zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit aller Menschen in Seitenlage schläft. "Es ist interessant, dass die günstigste Schlafposition zufällig auch die am weitesten verbreitete unter Menschen und Tieren ist", so Dr. Nedergaard. Die Studie soll noch einmal verdeutlichen, wie wichtig es ist ausreichend und richtig zu schlafen, um seine eigene Gesundheit zu schützen.

Wie Schlaf der Gesundheit nutzt 1/8
1. Schlaf fördert Erinnerung und Konzentration Tiefschlaf nach dem Lernen vertieft die Erinnerung. Schlafen gibt außerdem der Konzentration und Kreativität einen Schub. Ausgeschlafene Schulkinder haben bessere Noten.
2. Schlaf lässt uns länger leben Mindestens sieben Stunden Schlaf sorgen für ein längeres Leben und mehr Lebensqualität. Das ist wissenschaftlich bewiesen.
3. Schlaf kann Depressionen vorbeugen Wenig Schlaf macht nicht nur kurzfristig reizbar, sondern auf Dauer. Wer zu wenig schläft, fördert Depressionen und Angstzustände. Ausgeruhte Menschen sind emotional stabiler.
4. Schlaf lässt Sie das Gewicht halten Genug Schlaf bremst das Hungergefühl und fördert die nächtliche Fettverbrennung. Mit ausreichend Schlaf können Sie Ihr Wohlfühlgewicht erreichen und halten.
5. Schlaf senkt das Stresslevel Ausgeschlafene sind weniger gestresst und haben somit auch bessere Blutdruckwerte.
6. Schlaf fördert die Aufmerksamkeit Müdigkeit und Sekundenschlaf sind häufige Unfallursachen. Außerdem bremst zu wenig Schlaf die Reaktionsfähigkeit.
7. Schlaf lindert Entzündungen Schlaf kann Arthritis zwar nicht heilen, aber lindern. Wer weniger als sechs Stunden schläft, erhöht dagegen sein Risiko für Bluthochdruck und Herzinfarkt.
8. Schlaf ist gut für Körper und Geist Gesunder Schlaf ist Grundvoraussetzung für einen gesunden Körper und Geist.

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