Sechs Schritte zur Selbstheilung

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1. Gesunde Gedanken

Kennen Sie die Geschichte von jenen Mönchen, die sich im frostigen Himalaya-Gebirge nasse Tücher umbanden und diese mithilfe ihrer Körperwärme, die sie mittels ihrer Gedanken erhöhten, trockneten? Was wie ein Ammenmärchen klingt, konnte der renommierte Harvard-Kardiologe Dr. Herbert Benson live miterleben. Und was diese Mönche können, können Sie auch! Auch Sie können mit der Kraft Ihrer Gedanken körperliche Veränderungen bewirken. Bauen Sie Meditationsübungen in ihren Alltag ein. Sowohl Körper als auch Geist können so zur Ruhe kommen und sind besonders empfänglich für positive Gedanken, sogenannte Affirmationen. Denken Sie an Sätze, die das beschreiben, was Sie sich wünschen. Formulieren Sie diese Sätze unbedingt positiv und vermeiden Sie negative Gedanken im Hinblick auf Ihren Körper. Als Beispiel: „Mir geht es wunderbar, ich bin gesund und fit!“

2. Teamwork

Sie können mit Ihrem Geist unheimlich viel erreichen, allerdings sollten Sie einen Genesungsweg nicht alleine gehen. Suchen Sie sich daher einen Behandler oder ein Team aus Behandlern, denen Sie vertrauen und die Sie unterstützen. Ganz wichtig: Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass sich der Gesundheitszustand von Patienten, deren Behandler an ihre Genesung glaubte, wesentlich besser entwickelte. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Begleit-Teams darauf, was Ihnen Ihre Intuition rät. Haben Sie „ein gutes Gefühl“? Glaubt Ihr Arzt oder Therapeut daran, dass Sie wieder gesund werden? Fragen Sie direkt danach! Es ist wichtig, dass Sie das Gefühl haben, Ihr Behandler interessiert sich ehrlich für Sie und Ihre Heilung.

3. Intuition

Eigentlich sind wir alle ziemlich gut damit beraten, auf unser Bauchgefühl oder unsere Intuition zu hören. Leider haben viele von uns im Laufe ihres Lebens verlernt, auf diese innere Führung zu hören. Treten Sie wieder in Kontakt mit dieser Stimme, denn diese warnt Sie schon frühzeitig, wenn etwas in Ihrem Körper nicht in Ordnung ist. Nehmen Sie sich täglich Zeit, bewusst in Ihr Inneres zu lauschen.

4. Erkenntnis

Ziehen Sie am Ende jeder Woche Bilanz: Wofür haben Sie die meiste Energie verbraucht? Hat es sich gelohnt, haben Sie Spaß bei der Sache gehabt? Achten Sie darauf, dass Sie in der Balance bleiben! Erkennen Sie Sinnhaftigkeit im Beruf und im Leben? Sind Ihre Beziehungen in Ordnung, leben Sie Ihre Spiritualität? Wie sieht es mit Ihrer Lebensweise aus? Ist diese gesund? Sind Sie finanziell abgesichert? Wenn Sie Stressfaktoren erkennen, können Sie diese reduzieren oder durch Entspannung neutralisieren.

5. Ihr Rezept

Schreiben Sie sich selbst ein Rezept aus Maßnahmen, die Sie ergreifen, um gesund zu werden. Beispiele können sein: „Optimistischer sein!“, „Täglich meditieren!“, „Regelmäßig entgiften!“ Formulieren Sie auch dieses Rezept positiv, halten Sie es schriftlich fest. Achten Sie auch hier auf Ihre innere Stimme. Diese kann Ihnen sehr gute Hinweise darauf geben, was Sie brauchen, damit Sie gesund werden. Sie können Ihr Rezept gut sichtbar in Ihrer Wohnung aufhängen und es als eine Art Checkliste verwenden.

6. Erwartungen

Bereiten Sie Ihren Körper und Ihren Geist auf eine Genesung vor, tun Sie alles, was in Ihrer Macht steht, um dieses Wunder herbeizuführen. Dennoch sollten Sie dabei nichts erwarten oder sich krampfhaft an etwas klammern. Wandeln Sie Ihre Einstellung zum Positiven, doch lassen Sie danach los! Lassen Sie den Dingen ihren Lauf. So vermeiden Sie es, frustriert zu werden und aufzugeben, wenn sich eine Heilung langsamer einstellt, als Sie das erwarten.