Krebs-Wissen im Überblick

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Entstehung

Bei Krebs handelt es sich – vereinfacht ausgedrückt – um Zellen, die unkontrolliert wachsen, weil der Signalweg, der einer Zelle normalerweise den Befehl gibt, abzusterben, gestört ist. Um sich zu versorgen, müssen diese Zellwucherungen neues Gewebe bilden, zum Beispiel Blutgefäße. Dadurch werden umliegende Zellen verdrängt, gesundes Gewebe und Organe werden mit Krebszellen durchsetzt, wodurch ihre Funktion eingeschränkt wird. Die Entwicklung von einer gesunden Zelle zu einer Tumorzelle ist ein sehr komplexer Prozess. Mehrere körpereigene Sicherheitssysteme müssen versagen, bevor aus einer fehlerhaften Zelle Krebs wird.

Metastasen

Über die Blut- und Lymphbahn können erkrankte Zellen in weiter abgelegene Organe oder Gewebe gelangen und dort Tochtergeschwülste, die sogenannten Metastasen, bilden.

Therapien

Nach wie vor zählt die chirurgische Entfernung des Tumors zu den besten Therapieformen von Krebs. Zusätzlich, oder wenn eine Entfernung nicht möglich ist, kommen je nach Art des Tumors Chemo-, Strahlen- oder Hormontherapien zum Einsatz.

Forschungsziel

Das langfristige Ziel hinter allen Forschungsbemühungen ist es, für alle Arten von Tumorzellen Medikamente zu entwickeln, die selbst Betroffenen im fortgeschrittenen Stadium erlauben, dauerhaft und ohne ein Fortschreiten der Erkrankung zu leben. Derzeit befinden sich rund 730 Medikamente in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung, teilweise mit durchaus vielversprechenden Aussichten.