Rosmarin

Rosmarin fürs Gedächtnis

Ist gegen Demenz ein Kraut gewachsen?

Mehr Gedächtnisleistung dank Rosmarin.

Bereits die alten Griechen schienen über die wundervolle Wirkung von Rosmarin Bescheid zu wissen. In der Heilpflanze stecken ätherische Öle, welche das Gedächtnis stärken sollen. Schon seit längerem sind die Forscher der Heilwirkung von Rosmarin auf der Spur. Neue Erkenntnisse zeigen, die alten Griechen hatten Recht!

Hirnnahrung
Wissenschaftler haben die Vermutung der Griechen bestätigt. Rosmarin hat einen positiven Effekt auf die geistige Leistungsfähigkeit. Die Wirkstoffe der Pflanze sollen sogar vor Alzheimer und Demenz schützen können. Das ätherische Öl im Rosmarin soll für diesen Effekt verantwortlich sein. Dieses kann außerdem für die Aktivierung des Blutkreislaufes eingesetzt werden.
Früher trugen die griechischen Schüler einen Kranz aus Rosmarin, um Prüfungen besser zu bestehen. Tatsächlich kann die im Rosmarin enthaltene Carnosolsäure die Gedächtnisleistung fördern. Dieser Inhaltsstoff schützt das Gehirn vor schädlichen Einflüssen wie Toxinen, welche bei der Entstehung von Demenz und Alzheimer beteiligt sind.

Anwendung
Die Kräuter sind vielseitig einsetzbar. Sie können Rosmarin mittels Rosmarintee oder auch als kulinarisches Gewürz in Ihren Alltag integrieren. In der Aromatherapie verhilft Rosmarin außerdem zu einem guten Schlaf und hilft bei der Massage gegen Muskelschmerzen und Durchblutungsstörungen.

Frische Kräuter müssen Sie nicht teuer oder in Plastik verpackt im Supermarkt kaufen. Bauen Sie die Heilkräuter ganz leicht selbst an:

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Rosmarin

Beim Zerreiben der Blätter verströmt Rosmarin einen herrlichen Geruch. Er blüht ab März. Rosmarin braucht im Garten einen sehr sonnigen, trockenen Platz und ist nicht winterhart. Daher fühlt sich Rosmarin im Topf sehr wohl. So kann er auch im Treppenhaus oder am Flur überwintern.

Tipp: Rosmarin-Fußbad

Die Wirkstoffe des Rosmarins fördern die Durchblutung, sein frischer Duft belebt und steigert die Konzentration. So geht das Fußbad: 25 g Blätter auf einen Liter kochendes Wasser geben, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen, dem Fußbad zugeben. Danach die Füße mit Sheabutter eincremen. Machen Sie dieses Bad nicht bei Bluthochdruck und auch nicht, wenn Sie schwanger sind.