Diese Folgen kann eine verschleppte Erkältung haben

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Diese Folgen kann eine verschleppte Erkältung haben

Der Kopf brummt, die Nase ist verstopft, die Glieder sind schwer und schmerzen - eine Erkältung ist unangenehm und heilt meist nach wenigen Tagen aus. Rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke sorgen häufig für Erleichterung. Viele erkältete Personen gehen schon nach wenigen Tagen, trotz noch vorhandener Symptome, zur Arbeit. Andere lassen sich erst gar nicht krank schreiben und arbeiten trotzdem.

Wer eine Erkältung auf die leichte Schulter nimmt, kann jedoch auch mit ernsten Folgen rechnen. Eine verschleppte Erkältung kann zu Herzmuskelentzündungen, Lungenentzündungen und auch Hirnhautentzündungen führen. Umso wichtiger ist es bei einer Erkältung und schwächelndem Immunsystem auf Sport zu verzichten und sich eine bewusste Auszeit zu gönnen. Jede Erkältung ist auch als eine Mahnung des Körpers zu verstehen einen Gang herunter zu schalten.

Frühzeitig zur Arbeit zurück zu kehren, selbst wenn die Erkältungs-Symptome nur noch leicht zu spüren sind, ist nicht empfehlenswert. Erst wenn man sich wieder komplett gesund fühlt und der Arzt den Krankenstand schließt, darf man wieder unbesorgt zur Arbeit.

Gefährliche Folgen von Erkältungen 1/3
1. Herzmuskelentzündung
Eine Viruserkrankung kann nicht nur zu Fieber führen, sondern auch Herz oder Nieren angreifen. Viren, die sich im Laufe einer Erkältung im ganzen Körper ausbreiten, können auf das Herz übergreifen. Herzmuskelentzündungen sind leider schwer zu erkennen, da es keine eindeutigen Symptome gibt. Wenn Treppen steigen oder Spazieren zu anstrengend werden, ist dringend ein Arzt aufzusuchen. Auch ein unregelmäßiger Herzschlag kann auf einen entzündeten Herzmuskel hindeuten. Die Symptome zeigen sich meist ein bis zwei Wochen später.
2. Lungenetzündung
Starker Husten gilt als Symptom für eine Lungenentzündung und ist immer von einem Arzt abzuklären. Erkältungs-Erreger können auch die Lunge angreifen, weil die Verästelungen nach einer Erkältung nicht mehr richtig funktionieren. Auch Schüttelfrost, ein schneller Anstieg der Körpertemperatur und Husten mit Auswurf sind Symptome. Eine Lungenentzündung wird meist mit Antibiotika behandelt.
3. Hirnhautentzündung
Bleiben Erkältungsviren unbehandelt können sie die Nasenschleimhaut befallen und von dort zum Gehirn wandern, wo sie eine lebensbedrohliche Hirnhautenzündung auslösen können. Wer eine Woche nach dem Schnupfen auch Kopfschmerzen und einen steifen Nacken bekommt sollte schnellstmöglich von einem Arzt untersucht werden. Eine unbehandelte Hirnhautentzündung kann tödlich verlaufen.

 

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