Babys drogenabhängiger Mütter leiden an Entzugserscheinungen

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Babys drogenabhängiger Mütter leiden an Entzugserscheinungen

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Babys drogenabhängiger Mütter leiden am neonatalen Abstinenzsyndrom. Was das bedeutet, zeigt ein schockierendes Video.

Die meisten Babys verbringen ihre erste Zeit nach der Geburt im Arm ihrer Mutter, voller Fürsorge und Geborgenheit, Liebe und Zuneigung. Babys, die von drogenabhängigen Müttern geboren werden, haben jedoch schon an ihren ersten Tagen mit sich zu kämpfen, denn sie haben Entzugserscheinungen.

Alle 19 Minuten bringt eine drogenabhängige Mutter in den USA ein Baby mit dem sogenannten neonatale Abstinenzsyndrom zur Welt. Darunter versteht man eine Entugssymptomatik bei Neugeborenen drogenabhängiger Mütter. Es kommt zu Zittrigkeit, Mukselhypertonus, kurzen Schlafphasen, schrillem Schreien und Symptomen des Magen-Darm-Traktes. Besonders bei Konsum von Hartdrogen kommt es auch zu Atemstörungen.

Ein schockierendes Video aus dem Cabell Huntington-Spital in en USA zeigt nun durch welche Hölle die Neugeborenen drogenabhängiger Mütter gehen:

Video zum Thema: Neugeborenes auf Drogen-Entzug

Jennifer Lacey Frazier unterzog sich einem Dorgenentzug und einer Elterntherapie. Doch für ihr Kind kam die Hilfe zu spät - das Kind erbte die blauen Augen der Mutte rund die Drogenabhängigkeit. Zwei Wochen lang kämpfte das Neugeborene mit Entzugserscheinungen, die dem Methadon-Konsum der Mutter in der Schwangerschaft zuzuschrieben gewesen waren. Sechs Monate später war ihre Tochter tot - Frazier verabreichte ihrem Kind unabsichtlich eine Dosis Methadon. Jennifer Frazier wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt.  "Ich wünschte, Sozialarbeiter wären bei mir zuhause gewesen, hätten mit mir gesprochen und nach meinem Baby gesehen.", so Frazier. In 75% aller Fälle werden in den USA immer noch zu wenig Schutzmaßnahmen von Kinderschutz-Organisationen ergriffen.

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