Grippewelle vor Weihnachten

15.000 neue Erkrankungen

Grippewelle vor Weihnachten

Wien. Die Grippewelle ist im Anmarsch auf Österreich: In den vergangenen Tagen schnellte die Zahl der Neuansteckungen mit dem gefährlichen Influenza-Virus in die Höhe. In Wien wurden rund 5.500 Neuerkrankungen diagnostiziert. Das Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität warnt bereits mit der dritten von vier Stufen vor der kommenden Grippewelle.


Sprung. Einen deutlichen Sprung gab es auch in Graz: Fast 2.800 neue Fälle wurden hier registriert – 1.000 mehr als in der Woche davor. Bundesweit gab es schon mehr als 15.000 Fälle.

Auch scheinbar Gesunde übertragen die Grippeviren

Gerade zu Beginn können Patienten oft schwer unterscheiden, ob Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen von einer harmlosen Erkältung oder einem grippalen Infekt herrühren oder sie sich tatsächlich eine gefährliche Grippe eingefangen haben.
Übertragung. Dazu kommt, dass Menschen die Grippeviren weiter übertragen, bevor die Krankheit bei ihnen ausbricht. Das macht es schwer, den Viren zu entgehen.
In der vergangenen Grippe-Saison erreichte die Krankheitswelle bereits Anfang Jänner ihren Höhepunkt. Zu 96 Prozent war dabei der Influenza-Typ A (H3N2) verantwortlich. Heuer lässt sich noch kein dominanter Virenstamm feststellen.

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