Depressionen: Arbeitnehmer immer öfter krank

Krankenstand

Depressionen: Arbeitnehmer immer öfter krank

Die vielen Überstunden schlagen immer mehr Angestellten auf's Gemüt: ständig müde, antriebslose und gereizte Arbeitnehmer melden sich immer öfter krank. Der Grund: Depressionen.

Seit 1997 hat sich die Zahl der Fehltage aufgrund von Seelenleiden sogar verdreifacht, wie der Krankenversicherungsträger DAK in Hamburg heraus fand. Jeder 20. Arbeitnehmer war im vergangenen Jahr wegen psychischer Probleme krank gemeldet. Während man früher eher wegen körperlicher Beschwerden zum Arzt ging, geht man heute auch mit seelischen Problemen offener um - das erklärt den starken Anstieg. Gleichzeitig fehlen heutzutage Arbeitnehmer seltener wegen körperlicher Leiden.

Nirgendwo war die Zahl der Fehltage aufgrund von Depressionen höher als im Gesundheitswesen. Am seltensten fehlten deswegen Beschäftigte im Baugewerbe. In Städten fand man außerdem öfter Arbeitnehmer, die an Depressionen litten, als am Land. Dies sei auf den höheren Stresspegel in Großstädten zurückzuführen.

Burnout: So schützen Sie sich! 1/8
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4. Beziehungen pflegen Aus positiven Beziehungen können wir Kraft schöpfen, unsere sozialen Netze fangen uns auf und stützen uns. Wir sollten sowohl im Berufsleben als auch beim Ausgleich gesundheitsförderliche Verbesserungen einleiten. Ein gesunder Lebensstil, der auch die Psychohygiene berücksichtigt, lohnt sich!
5. Nicht permanent erreichbar sein Handy, Internet,... heutzutage ist jeder ständig erreichbar. Reduzieren Sie diese Erreichbarkeit ganz bewusst. Bleiben Sie mal einen ganzen Tag offline. Das geht wirklich.
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