Medizin gegen Allergien

Das kann man tun!

Antihistaminika

Sogenannte H1-Blocker (Antihistaminika) drosseln die Histamin-Ausschüttung. Dadurch werden Entzündungs-Symptome verringert. Es gibt sie in Form von Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten.

Mastzellen-Stabilisatoren

Sie stabilisieren die Zellwände der Mastzellen. Diese sind Teil der körpereigenen Abwehr und stoßen bei Bedarf Histamin aus. Durch die Medikamente, in Form von Nasensprays, Augentropfen oder Inhalator wird die Freisetzung dieses entzündungsauslösenden Botenstoffs  unterdrückt.

Kortison

Die in Form von Cremes, Asthmasprays, Tabletten oder Spritzen verfügbaren Glucocorticoide hemmen ausgelöste Entzündungsvorgänge.

Biologika

Maßgeschneiderte Form von Medikament, das z. B. bei Asthma eingesetzt wird. Es wird alle 14 bis 60 Tage injiziert. Die Behandlungsdauer wird individuell festgelegt. Nachteil: Langzeitwirkung ist noch nicht erforscht, Medikament sehr teuer.

 

Hyposensibilisierung/impfung:

Bei der Allergieimpfung (Hyposensibilisierung) werden über einen längeren Zeitraum die entsprechenden Allergene in steigender Dosierung unter die Haut gespritzt oder oral eingenommen. Das Immunsystem wird so langsam an den Auslöser einer allergischen Reaktion ­gewöhnt und es kommt zu keiner überschießenden Immunreaktion mehr.

 

Notfall/Adrenalin

Die maximal negative Auswirkung einer allergischen Reaktion, bei der es zum Kreislaufversagen kommt, ist ein anaphylaktischer Schock. In diesem Fall ist es lebenswichtig, ­einen EpiPen (Adrenalin in einer Fertig-Spritze) zur sofortigen ­Unterbrechung bei sich zu haben.