Bauchschmerzen

18.03.2014

Alles zu Bauchschmerzen.

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Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden. Ursachen kommen etliche infrage. Bauchschmerzen sind oft harmlos und vergehen wieder. Meistens ist der Auslöser rasch gefunden: eine üppige Mahlzeit, zu scharfes Essen oder aber auch die Menstruation. Auch verdorbene Speisen können Bauchweh bereiten, etwa wenn Erbrechen und Durchfall als begleitende Symptome auftreten.

Die Diagnose kann aber auch komplizierter sein. Denn viele Krankheiten können sich mit Bauchschmerzen bemerkbar machen. Am häufigsten entstehen Bauchschmerzen in den Verdauungsorgangen: Magen, Darm, Gallenblase und  Bauchspeicheldrüse. Auch die Leber kann schuld sein, das kommt aber eher selten vor. Im Bauch befinden sich aber auch Milz, Blutgefäße, Nerven, Nieren, Bauchfell,  Harnwege, Blase, Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter, bei Männern Prostata, Samenblase und Samenleiter. All diese Organe kommen als Schmerzauslöser infrage. Bauchschmerzen können aber auch einen psychologischen Hintergrund haben. Häufig steckt hinter Bauchschmerzen auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit . Die Ursachen sind also wirklich sehr vielfältig.

Wann sollten Sie zum Arzt?
Wenn Bauchschmerzen nach ein bis zwei Tagen nicht vergehen oder die Schmerzen besonders heftig sind, sollten Sie lieber einen Arzt um Rat fragen. Bei folgenden Notfallsymptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen oder Notarzt alarmieren:

-          wiederholtes starkes Erbrechen; Erbrechen von Blut, von schwarz Gefärbtem oder gar von Stuhl
-          Blutiger Durchfall
-          Blut im Stuhl
-          Stuhl, der schwarz wie Teer aussieht
-          Stuhl- oder Urinverhalt; stark aufgetriebener Bauch
-          Plötzlicher Blutung aus der Scheide oder Harnröhre
-          Heftige Brustschmerzen oder Rückenschmerzen
-          Atemnot
-          hohes Fieber
-          Kreislaufschwäche oder Ohnmacht
-          Lähmungen oder Bewusstseinsstörungen

Diagnose
Der Arzt hört die Darmgeräusche ab und beurteilt so die Darmfunktion. Die Bauchdecke wird abgetastet. Die Krankengeschichte des Patienten ist für die Diagnose besonders wichtig. Aus Laboruntersuchungen und technischen Verfahren wie Röntgen, EKG und Ultraschall bekommt der Arzt weitere Hinweise, die für eine Diagnose wichtig sein könnten. Auch eine Koloskopie oder eine Gastroskopie können notwendig sein.

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