04. April 2019 12:42
Homöopathie in der Schwangerschaft
Gerade wenn das erste Kind unterwegs ist, machen sich Frauen viele Gedanken um ihren Körper und was sie ihm zuführen. 5 Punkte, die Sie über Homöopathie in der Schwangerschaft wissen müssen:
Homöopathie in der Schwangerschaft
© sales / Kornfeld

Die Freude ist oft sehr groß, wenn der Schwangerschaftstest plötzlich ein positives Ergebnis zeigt. Doch so sehr man sich aufs Baby auch freut: Mit der Schwangerschaft beschäftigen Frauen plötzlich ganz neue Fragen rund um ihren eigenen Körper. Mache ich genug oder zu viel Bewegung? Ist meine Ernährung ausgewogen? Worauf sollte ich jetzt achten? Welche Medikamente darf ich nun einnehmen? Was schadet meinem Kind?

Fünf wichtige Hinweise zur Homöopathie in der Schwangerschaft

Gerade was Medikamente angeht, achten viele Frauen in der Schwangerschaft ganz bewusst darauf, was sie einnehmen möchten. Da häufig nach therapeutischen Alternativen gesucht wird, die sich nicht auf das Kind übertragen, entwickeln manche Frauen besonders in der Zeit der Schwangerschaft Interesse an der Homöopathie. Was Sie darüber jetzt wissen sollten:

1. Homöopathisch bedeutet nicht gleichzeitig pflanzlich
Wer in der Apotheke ein homöopathisches Präparat gegen seine Beschwerden sucht, sollte dies auch deutlich dazu sagen. Vielfach wird nämlich Homöopathie mit Pflanzentherapie – auch Phytotherapie genannt – verwechselt. Phythotherapeutika fallen allerdings in die Kategorie der konventionellen Medikamente und sind teilweise sogar verschreibungspflichtig.

2. Ärztlichen Rat einholen
Auch wenn die Homöopathie eine sanfte Therapieform ist, gilt es gerade in der Schwangerschaft, die Einnahme von Medikamenten mit Ihrem behandelnden Arzt abzusprechen. So sind Sie auf der sicheren Seite. Vor allem, wenn Sie sich für die Selbstmedikation mit einem Homöopathikum entschieden haben und die Beschwerden nach einigen Tagen nicht abklingen, sollten Sie umgehend ärztlichen Rat aufsuchen.

3. Gynäkologie und Homöopathie
Wenn Sie ganz auf Homöopathie setzen möchten, ist es nicht unbedingt nötig, neben Ihrem behandelnden Gynäkologen zusätzlich einen homöopathisch arbeitenden Arzt aufzusuchen. Denn es gibt auch Gynäkologen, die bereits ein Zusatzdiplom in der Homöopathie besitzen. Auf der Seite homoeopathiehilft.at finden Sie Gynäkologen, die auch mit Homöopathie arbeiten.

4. Achten Sie genau auf die Einnahmeempfehlungen
Gerade in der Schwangerschaft möchten Sie besonders achtsam mit Ihrem Körper umgehen. Wenn Sie ein homöopathisches Komplexmittel erhalten haben, dann lesen Sie die Packungsbeilage genau und halten sich an die Dosierempfehlungen. Sollten Sie von Ihrem behandelnden Arzt direkt Globuli bekommen, lassen Sie sich die Einnahmeempfehlung genau erklären.

5. Achten Sie auf Ihre Intuition
Ganz gleich ob mit oder ohne Homöopathie – die Schwangerschaft ist eine Zeit, in der Sie vielleicht einen ganz besonderen Zugang zu Ihrer Intuition erhalten, wenn es um die Linderung bestimmter Beschwerden geht. Achten Sie bewusst auf sich: Was braucht ihr Körper jetzt? Tut Ihnen vielleicht ein gemütlicher Spaziergang gut oder haben Sie Lust auf ein bestimmtes Gemüse?

Dieser Text wurden freundlicherweise zu Verfügung gestellt vom Homöopathie-Experten Dr. Peithner KG.