Ratgeber

Homöopathie für kranke Katzen

Wussten Sie schon, dass Homöopathie auch bei Katzen wirkt? Kleinere Wehwehchen und mit etwas Übung auch ernstere Krankheiten kann jeder Katzenbesitzer selbst behandeln!

Homöopathische Mittel greifen dort, wo ähnliche Symptome auftreten. Beispiel: Beim Schneiden von Zwiebeln tränen uns die Augen und die Nase trieft. Die gleichen Symptome treten bei Schnupfen auf. Somit ist das Mittel gegen Schnupfen ein Homöopathikum mit Zwiebeln. Katzen reagieren auf die gleichen homöopathischen Mittel wie wir Menschen. Bei dieser Erkenntnis setzt ein neues Buch an („Katzen homöopathisch selbst behandeln“). Die Autorin Angela Münchberg listet darin Katzen-Krankheiten und die dagegen helfenden homöopathischen Mittel auf.

Die Vorteile der Homöopathie liegen für Münchberg auf der Hand: „Schulmediziner versuchen, mit Medikamenten die Symptome zu unterdrücken. Das Ziel der Homöopathie hingegen ist es, den Körper des Kranken zur Heilung zu bringen“ Mit Homöopathie soll die kranke Katze schnell gesund werden, und es vor allem auch bleiben.

So werden Sie zum Katzen-Homöopathen
Das Motto lautet: Schritt für Schritt. Wer noch nie mit Homöopathie zu tun gehabt hat, sollte mit der Therapie von leichteren Erkrankungen beginnen. Nur Mut, wirklich falsch machen können Sie nichts. Geben Sie Ihrer Katze das falsche Homöopathikum, macht sie eine Arzneimittelprüfung durch. Das bedeutet: Sie geben Ihrer Katze ein Mittel gegen Schnupfen, obwohl sie Durchfall hat. Die Folge: Die Katze bekommt dann auch noch Schnupfen. Aber keine Panik: Einfach das Medikament weglassen und warten bis die Symptome weg sind.

Als Kügelchen, Tropfen, Pulver, Salben oder Ampullen sind die homöopathischen Mittel in der Apotheke erhältlich. Am leichtesten zu verabreichen sind die Tropfen, die Sie direkt ins Maul der Katze geben. Bei Problemen hilft eine Spritze ohne Nadel, in die Sie die flüssige Lösung füllen. Am Allgemeinzustand der Katzen sehen Sie, wenn es ihr wieder besser geht. Dann wird die Arzneimitteleingabe beendet.