Goodbye Frühjahrsmüdigkeit!

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Goodbye Frühjahrsmüdigkeit!

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Wir verraten Ihnen die besten Tricks, um fit und energiegeladen in den Frühling zu starten.

Noch steckt der Frühling in den Kinderschuhen, doch die ersten Vorboten melden sich bereits: Müdigkeit, Kopfschmerzen und unter Umständen Allergiesymptome. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Energieturbos jetzt aufladen und den Saisonstart in vollen Zügen genießen.

Der Kreislauf wird gefordert

Rund um den Saisonwechsel stehen Temperaturschwankungen an der Tagesordnung: Mal ist es winterlich kalt, keine vierundzwanzig Stunden später zeigt das Thermometer 16 Grad an. Solche Sprünge sind nicht immer leicht wegzustecken, vor allem bei entsprechender Befindlichkeit. Der Kreislauf leidet unter den Schwankungen, reagiert müde und zeigt Symptome wie Kopfschmerzen oder Schwindel. Ein Mitgrund dafür ist der Blutdruck, der bei steigender Temperatur sinkt. Die Gefäße weiten sich, wodurch der Druck abnimmt. Auch hier ist unser Körper gefordert, die Veränderung auszugleichen. Zwar ist ein niedriger Blutdruck nur selten Grund zur Sorge, jedoch können die einhergehenden Symptome die Lebensqualität beeinträchtigen.

Allergien belasten den Körper

Zum Leidwesen von rund einer Million Österreicherinnen und Österreicher läutet der Frühlingsbeginn auch immer die Pollensaison ein. Pollenallergiker reagieren auf das vermehrte Aufkommen der Allergene mit "Heuschnupfen", tränenden Augen, Juckreiz, Halsschmerzen und vielem mehr. Die meisten Betroffenen können sich mit Symptomlinderungsmaßnahmen (z. B. entsprechende Arzneimittel oder Heilmittel aus der Natur) behelfen. Ergänzend ist ein reduzierter Allergenkontakt wichtig. Entsprechende Maßnahmen sind etwa, Aufenthalte im Freien nur auf Uhrzeiten mit geringer Allergenbelastung zu begrenzen, Kleidung nicht frischlufttrocknen, die Haare mittels häufigeren Waschens von Pollen zu befreien und das Auto mit Pollenfilter auszustatten. Ursächlich und nachhaltig therapieren kann eine Pollenallergie nur die Immuntherapie oder "Hyposensibilisierung": Hierbei werden in Injektions- oder Tablettenform kleine Dosen des Allergens verabreicht, die langfristig zu einer Gewöhnung führen. Da die erfolgreiche Therapie einige Wochen in Anspruch nimmt, ist der richtige Zeitpunkt dafür immer nach der Pollensaison. Die Immuntherapie hat dann die höchsten Erfolgschancen, wenn nur wenige Allergien vorhanden sind. Eine spezielle "Gräsertablette" ist besonders bei Gräser-Allergikern ein praktisches und wirksames Therapiemittel. Kann die Allergie nicht am Ursprung, also an der fehlgeleitenden Immunreaktion therapiert werden, so bleibt nur die Symptomlinderung.

Vitaminmangel besonders deutlich

Nährstoffmängel sind ein weiterer Faktor, der dem Frühjahrsblues in die Hände spielt. Nach dem Winter sind unsere Speicher auf einem Tiefststand. Ein Vitamin, mit dem wir in unseren Breitengraden notorisch unterversorgt sind, ist das "Sonnenvitamin" D. Es hat breiten Einfluss auf unser Immunsystem und auch auf unser Energielevel. Daneben gibt es zahlreiche weitere Mikronährstoffe, an denen es uns mangeln kann -dazu trägt häufig die wintertypische Kost bei. Sie fällt in vielen Haushalten tendenziell üppiger und vitaminärmer aus als wir es ansonsten gewohnt sind. Dementsprechend braucht der Körper viele Nährstoffreserven über den Winter auf. Genau deshalb sollten wir den Frühling mit einem breiten Spektrum an Nährstoffen beginnen. Reichlich Gemüse, Obst, komplexe Ballaststoffe, gute Proteine und fettreicher Fisch sollten jetzt groß geschrieben werden. Unverarbeitete Lebensmittel und frisch Gekochtes sind die beste Wahl. Daneben ist hochwertige Nahrungsergänzung oft sinnvoll, da es schwierig sein kann, das volle Bedarfsspektrum abzudecken.

Schlafen Sie gut!

Die Regeneration nimmt einen entscheidenden Stellenwert in der Prävention ein. Regelmäßiger Schlaf und Stressabbau sind hier die wichtigsten Mittel. Achten Sie darauf, täglich Ihr "Wohlfühl"-Schlafsoll zu erreichen (mindestens sieben Stunden) und bleiben Sie dabei. Das vermeintliche "Schlaf auf holen" am Wochenende bringt den so wichtigen Rhythmus durcheinander.

 

Die Top 3 Strategien für mehr Energie:

 

1. Energiequellen anzapfen

Manchmal braucht der Körper etwas Hilfe, um vital zu sein - unterstützen Sie ihn! Mit viel Frischluft, Sonne, Bewegung, guter Laune und einem ausgewogenen Lebensstil legen Sie den Frühjahrsblues ab.Frischluft Regelmäßiges Lüften und Frischluft-Aufenthalte helfen nicht nur bei Müdigkeit, sondern auch bei Krankheitsprävention. Ausnahme: Sind Sie gegen bestimmte Pollen allergisch, dann sollten Sie auf deren jeweilige Flugzeiten achten und diesen Tipp nur selektiv beherzigen. Bewegung Sorgen Sie für den nötigen Schwung, indem Sie Ihren Alltag aktiv gestalten und regelmäßig Sport treiben.

2. Den Körper gut versorgen

Die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen ist die notwendige Basis, um gesund und aktiv sein zu können. Unvorteilhafte Ernährung, wie Junkfood oder wenig Gemüse und Obst, trübt unser Energielevel und kann auch Krankheiten begünstigen. Richtige Ernährung, ein hoher Ballaststoffgehalt mit Fokus auf Gemüse und Obst und die Reduktion von Zucker zählen jetzt. Versorgen Sie Ihren Körper auch mit den nötigen Mikronährstoffen: Vitamin D ist bei den meisten Menschen Mangelware und sollte supplementiert werden. Zink, Vitamin C und viele andere Mikronährstoffe sind ebenfalls wichtig. Ein Blutcheck gibt genaueren Aufschluss über eventuell bestehende Mängel.

Achten Sie darauf, Lebensmittel, die Ihnen persönlich nicht gut tun, zu meiden. Unverträglichkeiten beschweren den gesamten Organismus.

3. Die Balance finden

Der Frühling kann unseren Hormonhaushalt ordentlich durcheinanderbringen. Temperaturwechsel und mehr sind häufig die Ursache dafür, warum der Botenstoff Serotonin und andere hormonelle Faktoren im Frühjahr stark schwanken. Unregelmäßiges Schlafverhalten ist ein zusätzlicher Negativeinfluss auf die Hormone. Achtung: Auch zu viel Schlaf wirkt sich ungünstig aus! Lernen Sie Ihr persönliches Optimalpensum kennen und unter-und überschreiten Sie es nicht -auch nicht an einzelnen Tagen.

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