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Wie Sie Ihre Blase stärken

Wie Sie Ihre Blase stärken

1. Ausreichend trinken

Achten Sie in erster Linie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr – die Faustregel besagt: mindestens zwei Liter am Tag! Besonders empfohlen wird Wasser. Wer viel trinkt, muss auch dementsprechend oft auf die Toilette – das spült die Harnwege, und Keime haben keine Chance, sich festzusetzen. Tipp: Sobald Sie einen Harndrang verspüren, sollten Sie sofort zur Toilette gehen. Wer den Harn zurückhält, erhöht die Muskelspannung und riskiert Verkrampfungen der Blasenmuskulatur – vier- bis sechsmaliges Wasserlassen pro Tag ist normal! PS: Kräutertees und Fruchtsäfte können zusätzlich ob ihrer Inhaltsstoffe die Blase stärken.

2. Wunderbeere Cranberry

Die Moosbeere, heute meist als Cranberry bekannt, ist eine wahre Wunderwaffe im Kampf gegen Harnwegsinfekte! Aber auch präventiv sind die roten Beeren fast ungeschlagen: Die Vitaminbombe enthält einzigartige Inhaltsstoffe (vor allem hocheffektive A-Proanthocyanidine), die verhindern, dass sich Keime in den Harnwegen festsetzen – so kann es erst gar nicht zu einer Entzündung kommen. Wenn doch, besticht die Frucht durch ihre antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung – ein wahrer Allrounder!

3. Warm halten

Halten Sie sich und vor allem Ihren Unterleib ausreichend warm – die Nieren-Blasen-Region ist besonders anfällig für Kälte. Bitte keine kalten Füße bekommen – diese führen zu einer Minderdurchblutung des Unterleibs. Unterkühlung und ergo ein geschwächtes Immunsystem sind die Folge. Zur Verbesserung der Durchblutung im Unterleib dienen warme Fußbäder. Tipp: Nasse oder durchschwitzte Kleidung gleich wechseln. Vorbeugend das Immunsystem mit Vitamin-C-reichem Obst stärken.

4. Natürliche Stärkung

Ob akut oder präventiv – für viele stellen homöopathische Arzneien die Mittel erster Wahl dar. „Berberis vulgaris“ ist ein beliebtes Mittel bei Blasenbeschwerden. Diese Pflanze gibt es in verschiedenen Darreichungsformen – am häufigsten verwendet werden Globuli und Tropfen. Besprechen Sie mit Ihrem Homöopathen, was für Sie am geeignetsten ist. Tipp: Auch zur präventiven Anwendung bei wiederkehrenden Beschwerden.

5. Hygiene mit Maß und Ziel

Übertriebene Pflege im Intimbereich schadet nicht nur empfindlicher Haut, sondern kann den körpereigenen Säureschutzmantel so strapazieren, dass der Intimbereich anfälliger für Keime wird. Deshalb auf sanfte Intimreinigungsprodukte (Lotionen, Sprays) zurückgreifen – aber auch hier gilt, mit Maß und Ziel! Hygiene-Tipp: Es ist wichtig, nach dem Stuhlgang immer von vorne nach hinten zu wischen – andernfalls können Darmbakterien in die Harnröhre eindringen und eine Infektion begünstigen. Nach dem Geschlechtsverkehr sollte man die Blase entleeren, um etwaige Keime auszuschwemmen.