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Wie gesund ist der "Unten-Ohne-Trend"?

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Ist der Verzicht auf Unterwäsche sinnvoll?

Wenn morgens der Schlüpfer im Schrank bleibt, sparen wir uns nicht nur zusätzliche Schmutzwäsche. Manche Frauen haben den "Unten-Ohne-Trend" für sich entdeckt und versprechen sich dadurch viele Vorteile. Einschneidende, abschnürende Erlebnisse kann man sich somit ersparen. Synthetische Unterwäsche erhöht außerdem die Gefahr, sich eine Infektion zu holen. Wer zum Beispiel unter Scheidenpilz leidet, sollte darauf wenn möglich verzichten. Das warm-feuchte Klima stellt nämlich ideale Bedingungen für die Vermehrung von Keimen dar. Aber ist es auch sinnvoll, den Slip ganz wegzulassen?

Abhängig von der Jahreszeit

Wer sich auch "Unten Ohne" wohlfühlt, kann im Sommer den Slip zu Hause lassen. Was im Sommer durchaus Sinn machen kann, könnte jedoch im Winter unschön enden. Schließlich dient Unterwäsche dazu, warm zu halten. Bei Minustemperaturen kann ein Slip unter der Jean wahre Wunder vollbringen. Kälte und Stress schwächen das Immunsystem. Eine Unterkühlung kann so zu einer Blasenentzündung führen.  Aber auch nicht alle Arten von Unterhosen sind im Winter geeignet. Besonders von String-Tangas wird von Ärzten abgeraten. Diese können nämlich, durch den Kontakt zum After, Keime in die Scheide transportieren. Eine Blasenentzündung mit brennendem Wasserlassen und Harndrang kann die schmerzhafte Folge sein. Besonders bei kalten Temperaturen ist daher ein Slip mit kurzen Beinansätzen und aus luftdurchlässigen Mikrofasern empfehlenswert.

Hilfreiche Tipps gegen Blasenentzündungen 1/6
1. Viel Trinken
Diesen Tipp werden Sie bestimmt schon kenn. Er ist auch der wichtigste. Achten Sie darauf viel zu trinken, auch wenn Sie dadurch öfters die Toilette aufsuchen müssen. Durch die Flüssigkeit werden die Bakterien weggespült.

Erotik pur

Einen entscheidenden Vorteil scheint der Trend doch zu haben: Studien haben gezeigt, dass Frauen sich ohne Unterwäsche meist erotischer fühlen. Der Verzicht hat demnach einen ungeahnten psychologischen Effekt und stärkt sowohl Körper- als auch Selbstbewusstsein. Aber auch schöne Dessous können positiv wirken. So zeigte eine britische Studie, dass Dessous tragende Frauen häufiger lächeln und Blicke austauschen.

Auch in der Nacht legen viele Menschen gerne ihre Kleidung ab. Anstatt in den Pyjama oder ins Nachthemd zu schlüpfen, wird gänzlich auf Stoff verzichtet. Vor allem das Weglassen von Unterwäsche kann durchaus Vorteile mit sich bringen und Infektionen vorbeugen. Richtige Nacktschläfer sollten im Winter jedoch auf die Temperatur im Zimmer achten, sonst könnte eine Unterkühlung drohen. Experten empfehlen allgemein jedoch eine niedrige Zimmertemperatur zwischen 18 und 20°C in einem lockeren Pyjama.

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