Wenn der Insektenstich gefährlich wird

Allergische Reaktion

Wenn der Insektenstich gefährlich wird

Daran erkennen Sie ob Sie allergisch sind. Erste Hilfe nach dem Wespenstich.

Der Stich einer Biene oder Wespe ist nicht nur schmerzhaft, er kann auch gefährlich werden. Bis zu 80.000 Österreicher leiden unter einer sogenannten Insektengiftallergie. Die Folgen sind oft schwerwiegend und können bis zum Kreislaufzusammenbruch und Atemnot führen, im schlimmsten Fall kann eine solche Reaktion tödlich enden.

Bin ich allergisch?
Die ersten Anzeichen für eine Insektengiftallergie sind geschwollene Augen und eine geschwollene Zunge. Auch Hustenreiz und juckender Ausschlag am Körper können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein. Wenn derartige Symptome auftreten, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, der mittels Bluttest eine Allergie feststellen und entsprechend reagieren kann. Ist eine Allergie bekannt, so sollte der Betroffene immer ein Notfallset bei sich tragen, welches aus einer Adrenalinspritze und Antihistamin-Tropfen besteht. Rufen Sie im Notfall die Rettung!

Erste Hilfe nach dem Stich
Bienen- und Wespenstiche können sehr unangenehm und schmerzhaft sein. Der Stachel sollte so rasch wie möglich entfernt und die Wunde mit Eiswürfeln oder Essigwasser-Umschlägen gekühlt werden. Die betroffene Körperstelle sollte außerdem ruhig gehalten und möglichst auch hoch gelagert werden. Nach 1 bis 3 Tagen lassen die Beschwerden meist gänzlich nach.

Ein Arzt sollte schnellstmöglich aufgesucht werden, wenn in diesem Zeitraum keine Besserung erfolgt oder Sie von mehreren Insekten gestochen wurden. Aufgrund der erhöhten Gifteinwirkung ist in diesem Fall rasches Handeln gefragt. Grundsätzlich gilt: Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto wirksamer ist sie.

So schützen Sie sich vor Wespen 1/7
1. Ablenken
Stellen Sie überreife Weintrauben rund 10 Meter vom Ort des Geschehens entfernt auf. Das lockt die Wespen zu den Trauben und Sie können in Ruhe frühstücken.