Gericht

Heftig!

Wegen dieses Videos verloren Eltern das Sorgerecht

Dieses Paar quälte die eigenen Kinder für Klicks.

Mike Martin und seine Frau befüllten regelmäßig den Youtube-Kanal "DaddyOFive". Vor laufender Kamera bekam man hier zu sehen, was man lieber nicht wissen wollte. Die Aktionen, die hier gezeigt wurden, machten die Zuschauer fassungslos. Die eigenen Kinder wurden von dem Paar vor der Kamera gequält - das alles nur für die Klicks. Die Eltern haben diese Quälereien offenbar nur für Streiche gehalten. Nun ist aber Schluss damit! Der Vater hat das Sorgerecht seiner zwei Jüngsten verloren und scheint nun gemeinsam mit seiner Frau endlich Einsicht zu zeigen.

Öffentliche Entschuldigung

Video zum Thema: Eltern quälten Kinder für Klicks: Öffentliche Entschuldigung
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Wiederholen

Auf Youtube entschuldigen sich die beiden öffentlich für ihr Verhalten. Wer jedoch die Aufnahmen gesehen hat, die mittlerweile offline gestellt wurden, weiß, dass dieser Psychoterror nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Denn auch die Zuschauer werden solche Szenen nicht so bald vergessen: So erzählt Vater Mike Martin etwa seinem eigenen Sohn, dass dieser seine Sachen packen soll, weil er zu Adoptiveltern ziehen wird. Der Junge weint und ruft vor laufender Kamera, dass er nicht weg will und sich sonst das Leben nehmen wird. Der gequälte Junge scheint bei den Youtube-Zusehern mehr Mitgefühl auszulösen als beim eigenen Vater. Vor allem die jüngsten Kinder Emma und Cody werden immer wieder Opfer solcher "Streiche". So verunreinigt etwa die Mutter den teuren Teppich in Codys Kinderzimmer mit Spezialtinte, die wieder verschwindet. Doch das weiß der Junge nicht. Die Eltern beschuldigen Cody und beschimpfen ihn, obwohl das arme Kind gar nicht weiß wie ihm geschieht. Sogar eine Online-Petition bat um eine Überprüfung des Youtube-Kanals, bis endlich gehandelt wurde. Die Videos, die solche erschreckenden Szenen zeigen, sind nun endlich offline genommen wurden. Nur das Video mit der Entschuldigung der Eltern bleibt. Wir hoffen, dass diese auch eines Tages bei den Kindern ankommen wird.

Folgeschäden

Bereits in der Vergangenheit haben Studien gezeigt, dass Mobbing auch noch viele Jahre später die Gesundheit schädigt. So können nicht nur psychische sondern auch körperliche Probleme wie Schlafstörungen, Kopf- und Bauchschmerzen und eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten möglich sein. Häufig ist Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz zu finden. Dass dies aber auch in der eigenen Familie vorkommen kann, ist nur wenigen bewusst.