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Was die Stimme über einen Menschen verrät

Das verrät die Stimme über Sie

Zu jeder Stimme das passende Gesicht

Eine Studie der Nottingham Trent University zeigte, dass Menschen Gesichter mit bestimmten Stimmen verknüpfen. Bei dem Test bekamen 47 Teilnehmer 18 Stimmen zu hören und mussten sie Gesichtern zuordnen. In 60 Prozent der Fälle wählten sie tatsächlich das Gesicht der Person aus, welche die Stimme gesprochen hatte. Die Ergebnisse zeigten außerdem, dass Gesicht und Stimme immer ähnlich eingestuft wurden. Wurde eine Stimme als besonders männlich wahrgenommen, wählten die Teilnehmer der Studie auch ein Gesicht mit stark maskulinen Zügen.

Warum Frauen mit tieferer Stimme sprechen

Australische Wissenschaftlerinnen zeigten, dass die Frauenstimmen in den letzten 60 Jahren an Tiefe zugenommen haben. Frauen, die eine hohe, hysterische Stimme haben werden in der Gesellschaft und im Berufsleben weniger ernst genommen. Hingegen klingen tiefere Stimmen selbstbewusster und können besser überzeugen. Aufgrund dieser Wahrnehmung versuchen auch immer mehr Frauen ihre Stimmlage anzupassen.

Die passende Stimme zum Job

Vor allem in Berufen mit höheren Positionen ist auch die Stimme von Bedeutung. Dabei verlangen verschiedene Berufsgruppen unterschiedliche Anforderungen. Während Mitarbeiter im Service-Bereich eher auf eine sanfte, freundliche Stimme angewiesen sind, sollte ein Richter sich schon eher Gehör verschaffen können. Ein kleiner Tipp: Mit einem Lächeln auf den Lippen wird die Stimme gleich viel freundlicher.
Tatsächlich hat die Stimme einen enormen Einfluss darauf, wie wir von anderen wahrgenommen werden. Die richtige Atmung und Haltung können zum Beispiel bei einem Bewerbungsgespräch helfen, mit überzeugender Stimmkraft zu punkten.

Erotik für die Ohren

In Studien wurde bereits die Anziehungskraft der Stimme auf das andere Geschlecht untersucht. Schließlich nehmen wir den Partner mit allen Sinnen wahr. Ein weit verbreitetes Klischee ist dabei die Annahme, dass vor allem tiefe Männerstimmen auf Frauen attraktiv wirken. Das mag zwar zum Großteil stimmen, aber auch Männer mit höheren Stimmen können punkten. Stimmen, die gelassen, selbstsicher und interessiert klingen, kommen besonders gut an. Auch eine abwechslungsreiche Sprachmelodie ist von Vorteil.
Wer hingegen dazu tendiert monoton und langsam zu sprechen oder Verzögerungslaute wie "äh" oder "ähm" benutzt wirkt gar nicht sexy, auch wenn die Stimme noch so tief ist.

So beeinflusst der Lebensstil die Stimme

Auch der Lebensstil kann auf die Stimme abfärben. Raucher werden oftmals um bis zu zehn Jahre älter geschätzt als Nichtraucher. Bei Männern wird die Stimme mit dem Alter höher, bei Frauen hingegen tiefer. Übergewichtige Männer neigen außerdem dazu, langsam zu sprechen.

Die Stimme verrät die Stimmung

Bei traumatischen Erlebnissen kann uns gar die Stimme versagen. So sehr wirken sich Gesundheitszustand und Laune auf das Stimmorgan aus. Wer traurig ist, dem versagt oft die Stimme, wer wütend ist wird laut und bei Aufregung rutscht die Stimme manchmal leicht nach oben.
Hingegen müssen Frauen mit hoher Stimme nicht immer unsichere Persönlichkeiten sein. Familiäre Muster haben ebenso einen bedeutenden Einfluss auf die Stimme. Schließlich genießen nur die wenigsten ein Sprechtraining, um ihre Stimme richtig einzusetzen.

Der Lügendetektor

Stimmklang und Sprechweise verraten sehr viel über einen Menschen. Wenn wir den Mund aufmachen verraten wir damit das ungefähre Alter, das Geschlecht, Bildung und auch Herkunft. Ebenfalls nimmt der emotionale Zustand Einfluss auf die Stimme. Die Stimme zu verstellen fällt vielen nicht leicht, weshalb man oft an ihr erkennen kann, ob Menschen lügen.