Stalken auf Facebook macht depressiv

Studie zeigt

Stalken auf Facebook macht depressiv

Wer dem Ex-Partner auf Facebook hinterherschnüffelt, wird depressiv.

Schon wieder den Ex auf Facebook gestalkt? Fühlen Sie sich jetzt besser? Bestimmt nicht! Eine US-Studie zeigt, warum wir uns schlecht fühlen, wenn wir verflossenen Partnern im Internet hinterherschnüffeln. Dieses Online-Stalken kann sogar zu Depressionen führen.

Die Untersuchung
Die Wissenschaftlerin Margaret Duffy von der University of Missouri hat für ihre Untersuchung über 700 Studenten befragt. Das Ergebnis: Neid auf das Glück und die Zufriedenheit anderer können unglücklich machen. Facebook kann lustig sein, wenn man es dazu nutzt, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Wenn man es allerdings nutzt, um zu sehen, wie gut es anderen geht und wie glücklich Menschen in ihren Beziehungen sind, kann das zu einer Depression führen.

Anzeichen einer Depression
Einige Studienteilnehmer, die Facebook zur Überwachung nutzen, zeigten deutliche Anzeichen einer Depression. Der Rest, der das Portal zur Kontaktpflege nutzte, war davon nicht betroffen. Die Forscher plädieren daher für einen bewussten Umgang mit sozialen Netzwerken. Nicht immer ist alles so rosig, wie es auf Facebook scheint.

Depression: 10 Symptome 1/10
1. Innere Leere
Zentral ist ein Grundgefühl innerer Leere oder Traurigkeit. Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, fühlen sich oft vollkommen mut- und hoffnungslos und verlieren die Freude an vielen Dingen.