Spielregeln für den neuen Sex

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Keine wechselnden Partner


Diese neue Art der Begegnung braucht Vertrauen als Basis. Das heißt nicht, dass jetzt alle Probleme gelöst sind, aber es heißt, dass es in dieser Phase des neuen Aufeinander-Einlassens einen klar definierten und geschützten Raum braucht: Keine Dreiecksbeziehung, kein Rumflirten draußen, keine Bordellbesuche, keine Pornos, kein Antörnen durch Fantasien usw.

Kein Deal-Sex mehr


Viele Frauen lassen sich regelmäßig auf Sex ein, damit es keinen Ärger gibt oder um den Ärger mit Sex wieder zu beseitigen. Männer brauchen den Sex oft, weil Sie Anerkennung haben wollen oder um runterzukommen. Sex „um zu“ bringt nichts und laugt die Beziehung still und leise aus. Setzen Sie Prioritäten. Verabreden Sie sich zu Sex, stellen Sie anderes hinten an.

Zurück zur Langsamkeit


Wir leben in einer schnellen Zeit. Das zeigt sich auch in unserem Sex-Verhalten. Schneller, geiler, fester, wilder … sagen Sie Stopp. Suchen Sie sich einen entspannten Augenblick, werden Sie präsent, erleben Sie mit Ihrem Partner das Hier und Jetzt. Zum Beispiel morgens, nach dem Aufwachen. (Stellen Sie den Wecker 30 Min. früher als sonst). Berühren Sie sich, als ob Sie den Puls des anderen fühlen wollen. Alles in Ihnen ist achtsam und will fühlen, was da im Körper des anderen vorgeht. Schließen Sie die Augen und streichen Sie langsam und ganz bewusst über den Hals oder den Bauch, oder ... so als ob Sie ihn noch nie berührt hätten. Gehen Sie aus dem Kopf, der Sex machen möchte, gehen Sie ins Herz und lassen Sie sich auf Sex und Gefühle ein. Lassen Sie es einfach geschehen.

Den Sex selbst gestalten


Je mehr sich die Frau entzieht, desto mehr steigt der Druck beim Mann. Wenn Sie als Frau keinen Sexdruck mehr wollen, dann gilt es, Mut zu fassen und selbst mitzugestalten. Derjenige, der weniger will, muss lernen, auf den anderen zuzugehen und zu sagen und zu zeigen, was er braucht. Und derjenige, der im Sex zu sehr in der fordernden oder bedürftigen Habenwollen-Ecke ist, ist aufgefordert, sich wieder mehr selbst zu spüren und feinfühliger mit den eigenen Bedürfnissen umzugehen, statt Befriedigung immer beim anderen einzufordern.