So lange ist Grippe ansteckend

Schon gewusst?

So lange ist Grippe ansteckend

Die Grippewelle nimmt Fahrt auf - bereits 7.000 Neuerkrankungen wöchentlich sind es in Wien. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie lange die Infektionskrankheit ansteckend ist. 

Bei der "echten" Grippe oder Influenza handelt es sich um eine hochansteckende Infektionskrankheit, die sich besonders schnell verbreitet. Wer sich selbst schützen möchte, sollte das Ansteckungsrisiko daher möglichst gering halten. Doch wie lange besteht diese Gefahr? Wie lange sind Grippe-Erkrankte ansteckend?

So lange besteht Infektionsgefahr

Leider keine Gute Nachricht: Während der gesamtem Dauer der Erkrankung kann der Grippevirus weitergegeben werden. In manchen Fällen sind auch noch nach Abklingen der Erkrankung Viren vorhanden.

Bei einer Grippeinfektion zeigen sich die Symptome relativ rasch: Bereits ein bis zwei Tagen nach der Ansteckung tritt typischerweise hohes Fieber auf. Achtung: Übertragbar ist das Virus bereits vor Einsetzen den ersten Symptom-Beschwerden. Wenn die Erkrankung ohne Komplikationen verläuft, dauert sie im Durchschnitt mindestens eine Woche. Je nach Schwere kann es bis zur Ausheilung der Grippe aber auch deutlich länger dauern.

Um die Gefahr einer Ansteckung zu verringern, sollte der Kontakt zu Betroffenen mitunter auch einige Tage nach Genesung gemieden werden.

Grippe vs. Erkältung

"Ich habe die Grippe", hört man von Schnupfnasen häufig. In den meisten Fällen handelt es sich bei Husten, Halsschmerzen und Fieber aber "nur" um eine Erkältung oder "grippalen Infekt", die durch 200 verschiedene Arten von Viren ausgelöst werden kann.

Das ist der Unterschied von Erkältung und Grippe: 1/7
Akut
Im Gegensatz zur Erkältung tritt die Grippe plötzlich und heftig auf. Alarmzeichen: starker Schüttelfrost.

Unterschiede erkennen

Die Symptome bei einer echten Grippe und bei einem grippalen Infekt ähneln sich: Fieber, Husten, Schnupfen und Halsschmerzen quälen den Betroffenen. Es gibt aber auch eindeutige Merkmale, die Sie erkennen lassen, ob es sich nur um eine harmlose Verkühlung oder eine schwere Erkrankung handelt. Während eine Erkältung schleichend beginnt, zwingt die echte Grippe Betrtoffene mit Fieber und Schüttelfrost ins Bett. Eine Influenza ist eine schwere Erkrankung, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Bettruhe ist angesagt!

Bester Schutz und schnelle Hilfe

Ein grippaler Infekt trifft viele Menschen bis zu viermal im Jahr. Zwei bis drei Tage nach Ausbruch des Infektes ist der Höhepunkt meist erreicht. Der Körper reagiert auf die Vireninvasion mit Entzündung. Die Folge: Husten, Heiserkeit, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber.

So schützen Sie sich:
Mit einfachen Hygieneregeln kann das Ansteckungsrisiko deutlich gesenkt werden:
- Anhusten oder Anniesen vermeiden
- möglichst keine Hände schütteln
- häufig lüften
- Papiertaschentücher benutzen und diese sicher entsorgen
- gründlich und öfter Hände waschen
- größere Menschenansammlungen meiden

Schnelle Hilfe bei Erkältungen 1/6
Schnupfen mit laufender oder verstopfter Nase
- Nasenspülung mit Salzlösung
- Luftfeuchtigkeit erhöhen
- Inhalieren

Wann sollten Sie zum Arzt? Wenn Sie nach einer Woche immer noch keine Verbesserung spüren. Wenn Schmerzen im Stirn- und Jochbeinbereich auftreten. Wenn Sie Fieber bekommen.