So erkennen Sie Mr. Right

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1. Die Füße

Wer hätte gedacht, dass sogar Füße zur Sprache kommen, wenn es um Verabredungen und Beziehungen geht? Aber Füße spiegeln sehr genau die Gedanken, Wünsche, Ängste und Absichten eines Menschen wider – und zwar absolut unmittelbar und ohne zeitliche Verzögerung. An den Füßen kann man also sehr gut erkennen, ob er sich behaglich oder unbehaglich fühlt. Dass er sich wohlfühlt, drücken seine Füße aus, indem er Nähe zulässt und sogar eine Berührung gestattet. Wenn Sie ihm wichtig sind, nähern sich seine Füße Ihnen bereitwillig. Wenn sich Paare von einander entfremden, gehen sie auch mit ihren Füßen auf Distanz und berühren sich weniger – unter dem Tisch und im Bett erst recht!

2. Mit der Handfläche berühren

Die Hände und Finger sind in der Lage, unsere emotionale Verfassung sehr eindrucksvoll zu vermitteln. Wenn er also jemanden berührt, der ihm wichtig ist, setzt er ganz automatisch die ganze Handfläche ein. Die Hände sind dabei entspannt und warm, die Finger gespreizt; seine Berührung zeigt, wie er sich fühlt. Wenn Paare Zuneigung füreinander empfinden, berühren sie ­Gesicht, Hals, Schultern, Rumpf, Arme und natürlich auch die Hände ihres Partners mit der ganzen Handfläche. Wenn allerdings keine tiefere emotionale Bindung besteht, neigen wir dazu, den anderen nur mit den Fingerspitzen oder sehr flüchtig zu berühren.

3. Die Augen

An den Augen lässt es sich schon weit im Voraus erkennen, falls die Dinge nicht zum Besten stehen. Offensichtliche Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt, sind unter anderem das Vermeiden von Blickkontakt, Augenrollen und Zucken. Es gibt aber noch andere Signale, die man vielleicht auf Anhieb nicht erkennt: das leichte Zusammenkneifen der Augen bei der Erwähnung eines bestimmten Themas, der starre Blick der Verzweiflung oder Sorge, die Vermeidung von Blickkontakt, das verächtliche oder gleichgültige Starren, der Ausdruck bei widerstreitenden Gefühlen und Gedanken.

4. Nasekräuseln

Bei Dates sieht man dieses Verhalten oft flüchtig, wenn ein unangenehmes Thema aufkommt oder Ihr Gegenüber nicht mit Ihren Äußerungen übereinstimmt. Um keinen Streit zu provozieren, stimmt Ihr Gegenüber vielleicht sogar zu, aber eventuelles Nasekräuseln zeigt, was er wirklich von dem hält, was Sie gesagt oder getan haben oder zu tun beabsichtigen. Halten Sie also Ausschau nach dem Nasekräuseln, das ein sehr zuverlässiges Indiz für wahre Gefühle ist. Während manche beide Nasenflügel hochziehen, heben andere nur eine Seite, dabei richtet sich bisweilen auch der jeweilige Mundwinkel auf.

5. Lippenschürzen

Obwohl es optisch einem Kuss ähnelt, hat es rein gar nichts damit zu tun. Das Lippenschürzen heißt „Mag ich nicht“ oder „Ich denke an etwas anderes“. Es handelt sich dabei um ein sehr hilfreiches nonverbales Zeichen, das Ihnen eine Menge Zeit erspart. Daran können Sie brisante Themen erkennen, vermeiden und sich auf Dinge konzentrieren, die für ihn eher von Interesse sind beziehungsweise positive Gefühle auslösen. Achten Sie auf dieses Zeichen – es liefert außerdem einen sehr zuverlässigen Anhaltspunkt dafür, wie er zu Ihnen steht – und das schon in jenem Augenblick, in dem Sie den Raum betreten.

6. Ventrales zu- und abwenden

Wir alle kennen die Äußerung „Dreh mir nicht den Rücken zu!“, die sowohl im übertragenen Sinn als auch wörtlich gemeint sein kann. Dabei handelt es sich um ­eine Form von Distanzverhalten, mit der er zu verstehen gibt: Ich mag nicht, was du sagst, wer du bist oder wofür du stehst. Durch das Präsentieren seiner ventralen Seite (des Bauchs) zeigt er hingegen, dass er in Ihrer Gegenwart entspannt ist, sich wohlfühlt und Sie ihm wichtig sind. Da der Bauch ­eine unserer empfindlichsten Körperstellen ist, zeigen wir ihn nur, wenn wir uns sicher fühlen.

7. Verschränkte Finger

Wenn jemand angespannt ist, neigt er dazu, seine Handflächen und Finger aneinanderzureiben. Bei großem Stress verschränkt er die Hände sogar und knetet sie förmlich durch. Dieses Verhalten sieht man vor allem bei Menschen, die ihr Unbehagen auf unbewusste Art äußern, weil sie ihre Bedenken oder Ängste nicht in Worte fassen können oder wollen. Besonders häufig sieht man es, wenn die Person bei einer Täuschung beziehungsweise Lüge ertappt wird

8. Abfälliges Grinsen

Wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, ist ein abfälliges Grinsen ein deutliches Warnsignal, das auf schlummernde Konflikte hinweist. Es zeigt, wie er sich wirklich fühlt, und sollte daher ernst genommen werden. Psychologen haben herausgefunden, dass eine Beziehung zum Scheitern verurteilt war und voraussichtlich mit einer Scheidung endete, wenn ein Mann sich seiner Frau gegenüber verächtlich zeigte – was sich in abfälligem Grinsen und hämischen Bemerkungen äußerte.

9. Zusammengepresste Lippen

Solange er zufrieden ist und alles in Ordnung ist, sind seine Lippen voll, weich und gut durchblutet. Sobald aber die Zufriedenheit schwindet, weil er etwas Unangenehmes oder Beunruhigendes gesehen, gehört oder gedacht hat, lässt sich das sofort an den Lippen ablesen. Das zeigt sich auch beim Küssen. Sobald seine Gefühle schwinden, werden seine Küsse distanzierter, sie kühlen im wahrsten Sinne des Wortes ab (aufgrund schlecht durchbluteter Lippen) und die Lippen werden schmaler – ein visuelles Indiz, das gut erkennbar ist. Ganz gleich, was er auch beteuern mag.

10. Berühren des Halses

Seit unserer Geburt recken wir unseren Hals den Dingen oder Menschen entgegen, die wir mögen. Wenn er sich in unserer Anwesenheit wohlfühlt, zeigt er uns seinen Hals. Er neigt den Kopf zur Seite und offenbart dadurch den empfindlichsten Teil seines Körpers. Wenn er sich allerdings unwohl fühlt oder er jemanden nicht leiden kann, wird sein Hals sofort starr. Schon ein leichtes Berühren des Halses mit den Fingern zeigt, dass ihn etwas stört. Das Lockern des Hemdkragens, um sich Luft zu verschaffen, oder das Massieren des Halses sind deut­liche Zeichen für Stress oder ­Besorgnis.