Sind Sie ein Workaholic?

5 Anzeichen

Sind Sie ein Workaholic?

Im Urlaub wird das Handy nicht zur Seite gelegt, auch am Wochenende ist ständige Erreichbarkeit ein Muss. Die Arbeitsstunden steigen und die Erholungszeit wird auf ein ungesundes Ausmaß eingeschränkt. Dabei ist Arbeitssucht auf keinen Fall mit Karriere und Erfolg gleichzusetzen. Das Klischee vom überarbeiteten Manager ist längst überholt. Die Arbeitssucht kann jeden treffen. Nicht unbedingt müssen Anzeichen der Arbeitssucht mit Perfektionismus oder Ehrgeiz einhergehen. So sind beispielsweise auffallend viele hilfsbereite Menschen Workaholics, da sie nicht gelernt haben "Nein" zu sagen. Auch Neugierde und Begeisterung an der Arbeit können sich in eine Sucht umwandeln. Der Übergang ist dabei oft fließend. Auf Dauer kann diese Belastung zum Burnout und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Gesundheitliche Auswirkungen können sich zunächst durch Erschöpfungszustände, Bluthochdruck und Schlafstörungen bemerkbar machen. Wer daher einige der unten beschriebenen Symptome wiedererkennt, sollte sein Arbeitspensum lieber nochmals überdenken.

5 Anzeichen, dass Sie ein Workaholic sind 1/5
1. Das Thema Arbeit steht an erster Stelle Wenn sich Ihre Gespräche, Ihr Handeln, ja auch Ihre Gedanken nur um die Arbeit drehen, dann ist dies ein erstes Suchtmerkmal.
2. Kontrollverlust Das Arbeitspensum ist so weit fortgeschritten, dass Beruf und Freizeit miteinander verschwimmen. Wer unter einer Arbeitssucht leidet, benötigt ständig das Gefühl gebraucht zu werden und produktiv zu sein. Dabei arbeiten Workaholics oft sehr ineffizient. Da sie keine Aufgaben abgeben können und nur schwer Prioritäten setzen, ist der tatsächliche Output vergleichsweise schlecht.
3. Geistige Abwesenheit Ohne Arbeit geht es nicht. Auch am Wochenende oder im Urlaub werden Mails abgerufen und Telefonate geführt. Um Konflikte zu vermeiden tun dies Arbeitssüchtige oft auch heimlich. Von anderen werden sie meist als physisch präsent aber geistig abwesend beschrieben, da sie in Gedanken ständig bei der Arbeit sind.
4. Entzugserscheinungen Bei Betroffenen kann es zu entzugserscheinungsähnlichen Symptomen kommen, wenn sie nicht arbeiten. Dazu zählen Schweißausbrüche, Herzrasen und Atemnot.
5. Immer mehr Leistung Ähnlich wie bei einer Droge wird auch hier die Dosis erhöht. Nach einer Zeit kommt es nämlich zu einer gewissen Toleranzentwicklung. Damit der "Arbeitsrausch" entsteht, nehmen die Arbeitsstunden immer mehr zu. Um dies zu schaffen, wird auch zu Aufputschmitteln wie Kaffee oder Tabletten gegriffen.

Hilfe suchen

Der erste Schritt dieser Spirale zu entkommen, ist immer noch die Selbsterkenntnis. Suchen Sie zunächst das Gespräch mit Vertrauten. Oft ist die Sucht bereits so weit fortgeschritten, dass Selbsthilfe nicht mehr ausreicht und professionelle Unterstützung in Form von Therapie gesucht werden muss.

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