Schwanger: So verschieben sich die Organe

Wenig Platz

Schwanger: So verschieben sich die Organe

Darum leiden Schwangere oft unter Atemnot oder Sodbrennen.

Wenn sich die Schwangerschaft dem Ende zuneigt, klagen viele Frauen über Atemnot, Sodbrennen, oder darüber, dass sie ständig aufs WC müssen. Klar, so ein Baby beansprucht jede Menge Raum für sich - und darum müssen Lunge, Magen und Darm Platz machen...

So verschieben sich die Organe
Eine Animation des Chicago Museum of Science und Industry zeigt, wie sich die Organe einer Frau während der Schwangerschaft verschieben.

 

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Kein Platz mehr
Zu Beginn der Schwangerschaft braucht das Baby noch nicht viel Platz, aber bereits im zweiten Trimester beginnt der Bauch sichtbar zu wachsen und das Kind wird langsam aktiver. Die Leber der Mutter wird nach oben gedrückt und der Magen hat deutlich weniger Platz. Im dritten Trimester müssen die Organe dann richtig weichen. Die Lunge wird nach oben gedrückt und auch die Blase hat immer weniger Platz, die Innereien werden aus dem Weg gedrängt. Das Baby bewegt sich immer weniger, weil es eben auch weniger Platz hat. Genauso wie die Organe der Mutter.

Nach der Geburt, nehmen die Organe wieder ihre normale Position ein.

Schwangerschafts-Mythen 1/5
1. Schokolade zum Frühstück?

Nicht unbedingt! Schokolade mit Essiggurkerl? Glaubt man dem Volksmund, plagen Schwangere besonders häufig seltsame Gelüste auf die wildesten Speisen-Kombinationen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Schwangere nicht öfter Essiggurkerl essen, als nicht schwangere Frauen. Viele kommen während ihrer gesamten Schwangerschaft sogar gänzlich ohne die typischen Gelüste aus, die auf einen veränderten Hormonspiegel zurückzuführen sind.

Schwangere müssen übrigens nicht „für zwei essen“. Wichtig ist lediglich, den erhöhten Bedarf an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien über die Nahrung zu decken – und dabei kommt es nicht auf die Menge, sondern die Qualität der Speisen an. Also: Nicht doppelt, sondern doppelt gesund essen!