Das sind die häufigsten Mangelerscheinungen

Haarausfall und brüchige Nägel

Das sind die häufigsten Mangelerscheinungen

Wer nicht ausreichend Vitamine zu sich nimmt, kann an Mangelerscheinungen leiden.

Sie leiden unter Haarausfall, brüchigen Nägeln oder Appetitlosigkeit? Vielleicht fehlen Ihnen wichtige Vitamine und Spurenelemente. Wer nicht ausreichend Vitamine über die Ernährung zu sich nimmt, kann an Mangelerscheinungen leiden und das äußert sich mit den verschiedensten Symptomen wie beispielsweise Haarausfall oder Appetitlosigkeit. Wir sagen Ihnen, wie Sie eine Unterversorgung feststellen und was Sie dagegen tun können.

Wie kommt es zu Mangelerscheinungen?
Wer sich ausgewogen und gesund ernährt, hat eigentlich nichts zu befürchten. Ein Vitaminmangel kommt auch relativ selten vor. Am häufigsten leiden Menschen unter Eisen- und Jodmangel.

Die häufigsten Mangelerscheinungen 1/13
Brüchige Nägel
Wenn die Nägel splittern oder abbrechen, kann ein Eisenmangel dahinter stecken. Rillen in den Nägeln sind meist kein Indiz für eine Unterversorgung an Vitaminen. Längsrillen kommen mit dem Alter und Querrillen können einige Wochen nach einer Infektion auftreten.

Das hilft:
Eine eisenreiche Ernährung. Viel Eisen steckt in Fleisch, Leber, Eier, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Haferflocken, Nüssen und Milchprodukten. Vorsicht: Koffein hemmt die Eisenaufnahme, Vitamin C fördert sie. Zum Essen also am besten ein Glas frisch gepressten Orangensaft trinken.

Eisenmangel
Eisenmangel ist weltweit die häufigste Mangelerscheinung. Der menschliche Körper kann das Spurenelement nicht speichern, darum ist es wichtig, dass die Zufuhr von Eisen höher ist, als der Verbrauch. Symptome bei Eisenmangel sind eine auffällige Blässe von Haut und Schleimhäuten. Die Haare und Fingernägel können brüchig werden, oft reißt auch die Haut an den Mundwinkeln ein. Auch Müdigkeit und Schwindel können auftreten. Oft leiden auch die Leistungsfähigkeit und die Immunabwehr unter dem Mangel.

Leiden Sie unter Eisenmangel?

Mögliche Symptome 1/13
✔    Müdigkeit

Eisen ist lebensnotwendig. Der Körper braucht es für den Transport von Sauerstoff im Blut, zur Energieversorgung der Zellen und zum Schutz des Immunsystems. Männer sollten täglich 10 Milligramm, Frauen 15 Milligramm Eisen über die Nahrung aufnehmen. Mit Fleisch, Vollkornprodukten, Gemüse und Hülsenfrüchten können Sie Ihren Eisenbedarf decken.

So beseitigen Sie einen Eisenmangel 1/5
1. Drei mal Fleisch/Fisch pro Woche
Schwein, Geflügel und Rind sind besonders gut geeignet. So enthält beispielsweise die Schweineleber 22,1 Milligramm Eisen pro 100 Gramm, ein Schweinefilet 4,5 Milligramm pro 100 Gramm. Geflügel hat immerhin noch einen Gehalt von etwa drei Milligramm pro 100 Gramm Fleisch. Lachs und Thunfisch sind sehr gute Eisen-Lieferanten.

Wer ist betroffen?
Besonders anfällig für Mangelerscheinungen sind Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - einen höheren Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen haben: Kinder, Schwangere, Raucher und ältere Menschen, aber auch Sportler, Veganer und Menschen, die sich einseitig ernähren sind oft mit bestimmten Vitaminen unterversorgt.

Was tun?
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Körper an einem Vitaminmangel leidet, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Mithilfe eines einfachen Bluttests kann der Mediziner rasch feststellen, ob dem Körper wirklich Vitamine oder Mineralstoffe fehlen, oder ob hinter Ihren Symptomen etwas anderes steckt. Auf eigene Faust sollten keine Nahrungsergänzungsmitttel genommen werden. Häufig reicht schon eine Ernährungsumstellung, um den Mangel zu beseitigen.