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Mammografie: Die Fakten

Mammografie: Die Fakten

Warum zur Mammografie?

Aus Liebe zum Leben. Die Mammografie ist die derzeit geeignetste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Bei dieser Röntgenuntersuchung der Brust können auch kleine Tumoren – die noch nicht tastbar sind – festgestellt und damit die Heilungs- und Überlebenschancen verbessert werden.  

Ab wann zur Mammografie?

Ab 40! Frauen unter 40 Jahren werden nicht zur Brustkrebsvorsorge eingeladen, da das Brustgewebe von Frauen in jüngeren Jahren so dicht ist, dass bei einer Aufnahme viel schwieriger gesundes von krankem Gewebe unterschieden werden kann. Dadurch kann es auch zu falsch-positiven Befunden kommen.

Wie funktioniert die Mammografie?

Kurzes Röntgen. Es werden zwei bis drei Aufnahmen von einem Röntgengerät angefertigt. Die Brust muss dabei vorsichtig zusammengedrückt werden. Manche Frauen empfinden dabei Schmerzen, die durch den Druck  entstehen können. Dieser Druck ist aber für den Erhalt gut beurteilbarer Röntgenbilder sehr wichtig. Die Befürchtung, dass so ein Tumor ausgelöst werden kann, ist völlig unzutreffend.

Wo wird die Mammografie durchgeführt?

Beim Radiologen.  Alle zertifizierten Stellen finden Sie unter www.frueh-erkennen.at. Wie entsteht der Befund? Vier-Augen-Prinzip. Zwei Radiologen bewerten unabhängig voneinander den Befund. Ist er unauffällig, wird er nach etwa sieben Werktagen an Sie versendet.

Was tun bei einem auffälligen  Befund?

Abklärung. Hat Ihr Radiologe etwas Auffälliges gefunden, erhalten Sie zum Befund eine deutliche Aufforderung zur Befundbesprechung bzw. Abklärung. Das kann beim Radiologen stattfinden oder bei Ihrem Vertrauensarzt. Parallel dazu wird Ihr Radiologe entweder telefonisch oder mittels „eingeschriebenen Briefs“ sicherstellen, dass Sie diese Information erreicht hat. Wenn Sie innerhalb von vier Wochen nicht reagieren, werden Sie einen zweiten „eingeschriebenen Brief“ erhalten.