Jeder 5. lebt in Schimmelwohnung

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Jeder 5. lebt in Schimmelwohnung

Übelkeit, Kopfschmerzen, Asthma und Allergien: So gefährlich ist Schimmel.

18 Prozent der Österreicher wohnen in einer schimmeligen Wohnung. Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentative Umfrage des Immobilienportals immowelt.at. Da die Pilze oft in dunklen und schwer einsehbaren Ecken wuchern, würden sie nicht immer bemerkt. Die Dunkelziffer der betroffenen Haushalte dürfte daher deutlich größer sein, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung des Portals.

So vermeiden Sie Schimmel 1/4
1. Gleichmäßiges Beheizen von Räumen


Schimmel ist gefährlich
Die vom Schimmel ausgehende Bedrohung verkennen demnach viele: Jeder sechste Österreicher (16 Prozent) sei der Meinung, dass Schimmel keine Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Weitere 47 Prozent gingen nur von einem schwachen gesundheitlichen Einfluss aus. Lediglich 21 Prozent seien sich der möglichen Folgen des Schimmelbefalls bewusst. Diese reichen von Übelkeit und Kopfschmerzen bis zu Asthma, Allergien und einer chronischen Schädigung des Immunsystems.

Erkrankung der Atemwege
In 35 Prozent der vom Schimmel betroffenen Wohnungen lebten auch Kinder, hieß es in der Aussendung. Gerade bei Kindern sei das Risiko besonders hoch, durch die schädlichen Keime langfristig an den Atemwegen zu erkranken. Lediglich 13 Prozent der Eltern wüssten, dass Schimmel in ihrer Wohnung einen stark negativen Einfluss auf die Gesundheit hat.

Falsches Lüften

Hauptursachen für Schimmelbildung in Wohnräumen sind laut immowelt.at hohe Luftfeuchtigkeit und falsches Lüften. Deswegen tritt Schimmel am häufigsten im Badezimmer (48 Prozent) auf, wo durch Baden und Duschen oft hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Auch das Schlafzimmer (37 Prozent) gehört zu den häufig betroffenen Räumen, da hier viele Österreicher komplett aufs Heizen verzichten und so unbewusst die Schimmelbildung begünstigen. Gleiches gilt für Kellerräume (30 Prozent) - auch hier herrschen oft ideale Bedingungen für Schimmelpilze.

Daran kann Schimmel schuld sein 1/10
1. Atemwegsbeschwerden
Die über die Luft eingeatmeten Pilzsporen können allergische Reaktionen auslösen.