Muttermal

Verdächtiges Muttermal?

Hautkrebs-Check: Dieser Test verrät, ob Sie gefährdet sind

Im Anfangsstadium hat Hautkrebs die besten Heilungschancen. Deshalb sollten Sie neben der jährlichen Untersuchung auch auf bestimmte Warnsignale achten.

Bleibt ein Melanom (schwarzer Hautkrebs) unbehandelt, können sich Metastasen bilden. Für die Prognose dieser Erkrankung ist immer entscheidend, in welchem Stadium sich der Krebs bei Behandlungsbeginn befindet. Sobald jedoch Metastasen in anderen Organen auftreten, ist keine Heilung mehr möglich. Umso bedeutender ist es, dass Hautkrebs rechtzeitig erkannt wird.

Gefährliche Muttermale? Das ist der ABCDE-Check 1/5
A - Asymmetrie
Ist der Fleck nicht mehr regelmäßig in seiner Form – also gleichmäßig rund oder oval, sondern asymmetrisch?

Regelmäßige Kontrolle

Bereits anhand von Farbe, Form und Größe kann man erkennen, ob Muttermale "verdächtig" sind. Wer viele Muttermale am Körper hat, sollte diese daher besonders gut beobachten. Veränderungen könnten ein erster Hinweis auf Hautkrebs sein. Um auf die richtigen Warnsignale zu achten, gibt es einen einfachen Test, der dabei behilflich ist. Der "ABCDE-Check" liefert fünf Merkmale, die auf Hautkrebs hindeuten können. Dieser Test ersetzt jedoch in keinem Fall den Hautarzt, sondern soll vielmehr eine Unterstützung sein, dem Facharzt bedeutende Hinweise zu geben, um die frühzeitige Diagnose zu erleichtern. Wird eines der Kriterien erfüllt, ziehen Sie besser Ihren Hautarzt zurate.

Die wichtigsten Krebsarten und wie man sie feststellt 1/6
1. Lungenkrebs
Krebsart: Nach Brust-, Darm- und Prostatakrebs zählt Lungenkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Die Zahl der Neuerkrankungen ist im Steigen, vor allem bei Frauen. Die meisten Fälle treten zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr auf. Risikofaktor Nummer eins ist das Rauchen. 90 Prozent der Lungenkrebspatienten sind Raucher, Exraucher oder Passivraucher. Darüber hinaus spielen Belastungen der Atmungsorgane durch Erkrankungen wie etwa chronische Bronchitis oder chronisch obstruktive pulmonale Erkrankungen (COPD) eine große Rolle.

Untersuchung: Früherkennung von Lungenkrebs ist schwierig. Derzeit gibt es für Lungenkrebs noch keine verlässliche Früherkennungsuntersuchung. Zeigt der Patient auffällige Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder blutigen Husten, ist der Tumor meist schon weit fortgeschritten. Häufiger Husten ist ein mögliches Symptom. Daher sollten Risikopatienten (Raucher) regelmäßige Kontrollen beim Lungenfacharzt durchführen lassen. Dies erfolgt durch ein Lungenröntgen, eine Computertomografie der Lunge oder eine Bronchoskopie. So kann man abklären, ob ein Tumor vorhanden ist.