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Hatschi! Alles über Allergie

Hatschi! Alles über Allergie

Allergie – was ist das?

Für rund 15 Prozent der Erwachsenen und 25 Prozent der Kinder wird der Frühling zur Zerreißprobe – sie leiden an mindestens einer Allergie. „Das heißt, dass deren Immunsystem auf bestimmte Proteine, sogenannte Allergene, teils heftig reagiert“, weiß Immunologe Dr. Peter Peichl. Symptome wie Hautausschläge, Schnupfen, tränende Augen bis hin zu allergischem Asthma sind möglich.

Allergene

Bei den Allergenen unterscheiden wir sogenannte Kontaktallergene (z. B. Tierhaar) und sogenannte Inhalationsallergene, wie sie gerade jetzt in Form von Pollen vielen das Leben schwer machen.

Was kann ich tun?

An oberster Stelle steht die Allergenvermeidung.
Akuthilfe: Kommt es dennoch zum Kontakt mit dem Allergen oder ist dieser unvermeidbar, helfen Antiallergika – Medikamente, die die Symptome lindern oder völlig beseitigen. Diese gibt es als Tabletten oder zur lokalen Anwendung als Augentropfen, Cremes, Nasentropfen oder Inhalationssprays (Asthma). „Bei starker Ausprägung, beispielsweise bei Insektengift-Allergie, sollte immer und gerade jetzt ein EpiPen – eine Adrenalin-Fertigspritze – mitgeführt werden, um im Falle Schlimmeres zu verhindern.“
Desensibilisierung: Der Körper wird über einen längeren Zeitraum dem Reaktion auslösenden Allergen ausgesetzt (Spritzenkur oder Tabletten), wobei die Dosis immer gesteigert wird. „Ein Gewöhnungseffekt stellt sich ein“, so der Experte.