Haarausfall-Mythen unter der Lupe

Immer weniger Haare...

Haarausfall-Mythen unter der Lupe

Eigentlich gilt Haarausfall als typisches Männerproblem. Tatsächlich leiden aber auch viele Frauen an schwindender Haarpracht. Dahinter können die verschiedensten Ursachen stecken. Tragen Sie Ihre vielleicht jeden Tag einen Pferdeschwanz? Oder stecken Sie mitten in einer Crash-Diät? Beides schädigt die Haarwurzel und führt zu Haarausfall. Von Haarausfall spricht man übrigens, wenn über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare am Tag ausgehen. Wir haben die häufigsten Mythen rund um das Thema Haarausfall unter die Lupe genommen:

Die größten Haarausfall-Mythen 1/9

1. Stress ist schlecht für die Haarpracht

Auch Stress kann die Haare vermehrt ausfallen lassen. Die Stresshormone schädigen die Haarfollikel, und sie fallen aus. Dagegen können Sie nur eines tun: Stress vermindern. 

2. Der Pferdeschwanz kann zu Haarausfall führen

Stimmt! Wer die Haare ständig straff zusammengebunden trägt, riskiert Haarausfall. Der starke Zug nach hinten macht die Haarwurzeln krumm und neues Haar wächst immer feiner nach. Außerdem können sich die Haarwurzeln entzünden und vernarben. Aus einer vernarbten Haarwurzel können keine Haare mehr sprießen. Gönnen Sie Ihren Haaren ab und zu eine Pause und binden Sie sie nicht immer zusammen. 

3. Crash-Diäten führen zu Haarverlust

Stimmt auch! Crash-Diäten oder eine unausgewogene Ernährung können dazu führen, dass die Haare vermehrt ausfallen. Bekommt der Körper zu wenig Nährstoffe kann sich das mit Haarausfall bemerkbar machen. Vor allem ein Mangel an Eisen, Zink, Biotin, und Protein ist schlecht für die Haarpracht. 

4. Beide Geschlechter leiden unter der gleichen Form von Haarausfall

Stimmt nicht. Bei Männern zeigt sich der Haarverlust oft in Form von Geheimratsecken, die sich dann häufig zur Glatze entwickeln. Frauen haben dieses Symptom normalerweise nicht. Bei Frauen handelt es sich meist um diffusen Haarverlust mitten auf dem Kopf. 

5. Zu viel Testosteron lässt die Haare ausfallen

Nicht immer. Zu viel Testosteron ist nicht zwangsläufig der Ursprung für Haarausfall, spielt aber eine große Rolle. Der Körper wandelt Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) um, dabei werden Haarfollikel zerstört. 

6. Häufiges Haare waschen führt zu Haarverlust

Dafür gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis. Meistens bemerkt man nur beim Haare waschen, dass die Haare ausgehen. Das hat aber nichts mit dem Waschen zu tun. Im Gegenteil: Shampoo wäscht auch Öle von der Kopfhaut, die Hormone enthalten und so den Haarverlust vorantreiben können.

7. Zu viel Sonne macht die Haare dünner

Stimmt nicht. Vitamin D ist wichtig für das Haarwachstum. Studien haben gezeigt, dass Frauen mit niedrigen Vitamin-D-Werten, häufiger unter Haarausfall leiden. Schützen Sie die empfindliche Kopfhaut aber vor Sonnenbrand.

8. Haare färben verursacht Haarausfall

Es gibt Styling-Prozeduren, die Haare schwächen können. Wer häufig bleicht, färbt, glättet und föhnt kann das Haar auf lange Sicht schädigen.

9. Schilddrüse kann an Haarverlust schuld sein

Stimmt! Eine Schilddrüsenüberfunktion oder Schilddrüsenunterfunktion kann zu Haarausfall führen. Wird die Störung mit Medikamenten behoben, bessert sich meist auch der Haarausfall.

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