Gefahren im Sommer

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1. Sonnenstich

Ein Sonnenstich ist eine Reizung der Gehirnhäute, die durch die Einwirkung der Sonnenstrahlen auf den ungeschützten Kopf und Nacken entsteht. Die Blutgefäße im betroffenen Bereich erweitern sich, die Folge kann eine Gehirnschwellung sein. Besonders gefährdet sind Personen mit wenigen oder gar keinen Haaren und noch ganz speziell Kinder, bei denen die Schädeldecke noch dünner ist.

Anzeichen eines Sonnenstichs sind ein roter, heißer Kopf, kühle Haut, Kopfschmerzen, Übelkeit allenfalls mit Erbrechen, Bewusstseinstrübung bis zur Bewusstlosigkeit und Krämpfe. Schützen kann man sich durch entsprechende Kopfbedeckungen und indem man den Aufenthalt in praller Sonne meidet.

2. Sommergrippe

Die Sommergrippe zeigt sich durch Symptome wie bei einer normalen Influenza. Halsweh, eine laufende Nase und Husten machen uns das Leben schwer. Die Krankheit verbreitet sich über Tröpfchen beim Husten und Niesen oder auch beim Hände schütteln.

Eine Sommergrippe ist keine echte Grippe, da es sich dabei nicht um Influenza-Viren handelt. Eine Sommergrippe ist wie ein grippaler Infekt. Ausgelöst wird die Sommergrippe durch Viren, die sich bei warmen Temperaturen besonders gut ausbreiten können. Die verstärkte UV-Strahlung schwächt zudem das Immunsystem. Außerdem schwitzen wir mehr, verlieren bis zu vier Liter Flüssigkeit am Tag und damit auch wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium und Kalzium.


So stecken Sie sich nicht an

- Waschen Sie sich regelmäßig die Hände.
- Achten Sie darauf, dass die Klimaanlage nicht zu kalt eingestellt ist.
- Verzichten Sie auf zu lange Sonnenbäder, denn die schwächen das Immunsystem.
- Treiben Sie regelmäßig Sport und schlafen Sie genügend.
- Vermeiden Sie Zugluft! Passen Sie auf dass Sie nicht direkt unter der Klimaanlage sitzen und vermeiden Sie Autofahrten mit geöffneten Fenstern. Dadurch trocknen die Schleimhäute aus und Viren können leichter eindringen.
- Überanstrengen Sie Ihren Körper bei heißen Temperaturen nicht.
- Tragen Sie außerdem leichte Kleidung, damit Sie nicht noch mehr ins Schwitzen kommen.

3. Herpes

UV-Strahlung bedeutet für den Körper puren Stress und kann deshalb bei manchen Menschen die Entstehung von Fieberblasen fördern. Übertreiben Sie den Aufenthalt in der Sonne nicht und beugen Sie mit Lippenpflege mit hohem Lichtschutzfaktor vor.

4. Badeunfall

Damit der Kreislauf beim Schwimmen nicht schlapp macht, sollten Sie nach dem Essen mindestens eine halbe Stunde warten, bis Sie sich ins kühle Nass wagen. Verzichten Sie auf Alkohol und gehen Sie niemals betrunken schwimmen. Springen Sie nicht in unbekannte Gewässer und kühlen Sie sich langsam ab, wenn Sie ins Wasser gehen. Für den Körper kann der Temperaturunterschied nämlich ein richtiger Schock sein. Überschätzen Sie Ihr Können nicht und schwimmen Sie nie zu weit raus, vor allem nicht alleine.

5. Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung braucht gerade im Sommer niemand, denn dann ist erst mal Badeverbot angesagt. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Sie immer gleich Ihre nassen Badesachen wechseln. Und trinken Sie genug, damit die Keime immer gut ausgespült werden. Lesen Sie hier: So beugen Sie einer Blasenentzündung vor!

6. Bindehautentzündung

Mit offenem Fenster oder im Cabrio durch den Sommer fahren - herrlich! Doch dabei kann sich die Bindehaut schnell entzünden. Schützen Sie Ihre Augen mit einer großen, seitlich schließenden Sonnenbrille. Die hält den Zugwind ab.

7. Steifer Hals

Ebenfalls eine Gefahr der Zugluft. Beim Cabriofahren verursacht der Fahrtwind Luftverwirbelungen im Hals- und Nackenbereich - das führt zu Unterkühlung. Die Folge: ein steifes Genick. Schützen können Sie sich mit einem Schal oder Pullover, den Sie um den Nacken legen.

8. Insektenstiche

Gelsen, Wespen, Bienen und Co.: Im Sommer wimmelt es nur so vor Insekten. Während Gelsenstiche unangenehm jucken, können Wespen- oder Bienenstiche höllisch schmerzen. Lesen Sie hier: Das hilft nach dem Wespenstich!

9. Überheiztes Auto

Lassen Sie Ihr Kind oder Haustier niemals im Auto zurück! Selbst wenn dieses im Schatten steht, können die Temperaturen lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.

10. Sonnenbrand

Legen Sie sich nie ungeschützt in die Sonne und halten Sie sich vor allem in der Zeit von 11 bis 17 Uhr im Schatten auf. Nach jeder Abkühlung im Wasser sollten Sie erneut ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen. Lesen Sie hier: Die größten Sonnenmythen unter der Lupe