Forscher finden

Erogene Zone

Forscher finden "neuen" G-Punkt

Viele halten ihn für einen Mythos, aber italienische Forscher haben ihn jetzt neu entdeckt: den G-Punkt. Aber nicht da, wo er bisher vermutet wurde - es ist nämlich alles noch viel komplizierter, als bisher gedacht.

Wo ist der G-Punkt?
G
ibt es ihn oder gibt es ihn nicht? Und wenn es ihn gibt, wo ist er denn? Viele Jahre lang hat man gerätselt, nun haben italienische Forscher endlich bewiesen, dass es den G-Punkt gibt. Bisher vermutete man die hocherregbare Zone, die Frauen zu sexuellen Höhepunkten verhilft, in der vorderen Wand der Vagina. Das Forscherteam um Prof. Emmanuele A. Janini von der Universität Tor Vergata in Rom hat die Anatomie und Physiologie der sexuellen Reaktionen von Frauen nochmal genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis, das in der August-2014-Ausgabe des Fachmagazins "Nature Reviews Urology" veröffentlicht wurde, stellt den bisher bekannten oder unbekannten G-Punkt in Frage.

Komplexer als gedacht
Geht es nach den Wissenschaftlern, ist der Bereich, der Frauen zum Höhepunkt bringen kann, sehr viel komplexer als nur eine bestimmte Zone. Es handle sich vielmehr um einen "variablen morphofunktionellen Bereich", der Klitoris, Harnröhre und vordere Scheidenwand umfasst. Dieses sogenannte "Concept of a clitourethrovaginal Complex" kann stimuliert werden und so zu einem Orgasmus führen.

Keine Lust auf Sex: Die Gründe 1/9
Rauchen Neben dem Alter gibt es weitere Risikofaktoren, die die Entstehung von Erektionsstörungen begünstigen. Studien zeigen: 56 Prozent der starken Raucher sind von Erektionsstörungen betroffen. 
Die gute Nachricht: Viele dieser Erektionsstörungen sind nicht chronisch. Wer mit dem Rauchen aufhört, hat gute Chancen auf Besserung des Problems.
Alkohol In geringen Mengen genossen, kann Alkohol dazu beitragen, Hemmungen abzubauen, er wirkt in niedrigen Dosen angstlösend, schmerzlindernd und euphorisierend. Höher dosiert schlägt die Stimmung jedoch schnell von euphorisch auf depressiv um, sämtliche Empfindungen werden gedämpft. 
Frauen spüren beim Sex weniger, es kommt zu Erregungsstörungen, beispielsweise Scheidentrockenheit. Männer haben unter hohem Alkoholeinfluss mit Erektions- und Orgasmusschwierigkeiten zu kämpfen. Ab welcher Menge es sich um ein „Zuviel“ handelt, ist von Mensch zu Mensch ­unterschiedlich.
Medikamente Viele Medikamente können sexuelle Funktions- oder Empfindungsstörungen hervorrufen. Antidepressiva führen besonders häufig zu Lustlosigkeit.
Erkrankungen Neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Bluthochdruck und angeborenen Gefäßverengungen spielen auch Tumore, angeborene Fehlbildungen, Narben, Stoffwechselerkrankungen und hormonelle Störungen eine Rolle bei einem veränderten Sexualempfinden.
Hormone Bei Männern führt ein Mangel des Sexualhormons Testosteron zu einem verringerten Lustempfinden. Bei Frauen spielen eine Vorstufe des Testosterons, das auch bei ihnen vorkommt, sowie unter bestimmten Bedingungen auch das Östrogen die entscheidende Rolle.
Psyche Schwere Depressionen, Angststörungen oder Minderwertigkeitsgefühle können ebenso zu sexuellen Störungen führen wie Stress, traumatische Erlebnisse oder unangenehme Erfahrungen mit Sexualität.
Verletzungen Schädigungen an den Blutgefäßen und Schwellkörpern oder Verletzungen der Nerven, des Erektionszentrums oder an der Wirbelsäule können sowohl beim Mann als auch bei der Frau zu Erregbarkeitsproblemen führen (Erektile Dysfunktion) oder zu Schmerzen beim Sex.
Operationen Das sexuelle Erleben kann bei Frauen nach Operationen an der Gebärmutter stark beeinflusst werden. Einige Frauen bemerken keine Veränderung, manche sogar eine Verbesserung. Rund ein Fünftel berichtet allerdings von Einschränkungen.
Auch Scheiden-, Blasen- und Rektum­operationen sowie Operationen im Bauchraum, an der Brust oder Prostata können sich auf das sexuelle Erleben und Empfinden auswirken.
Fehlentwicklungen Angeborene Fehlentwicklungen im Genitalbereich, beispielsweise Vorhautverengungen, kommen ebenfalls als mögliche Ursache für sexuelle Störungen infrage.

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