HEL-WACHT

"Hel-Wächter" jetzt im Lebensretter-Netzwerk

Ersthelfer dank App im Notfall schnell zur Stelle

20 Mitarbeiter von Hel-Wacht sind ab sofort in das Ersthelfer-Netzwerk via "Lebensretter App" eingebunden.

Vom Notruf bis zum Eintreffen der Rettung beim Patienten dauert es in Wien
durchschnittlich elf Minuten. Mit der "Lebensretter-App" soll genau dieses Intervall möglichst verkürzt werden, denn gerade bei Herzstillstand zählt jede Sekunde. Das Netzwerk an Ersthelfers, die im Ernstfall via App über Notfälle in der Nähe informiert werden wird imme größer und nun ist auch die Firma Hel-Wacht dabei. Ab sofort sind 20 Mitarbeiter der Security Firma in das vom Verein Lebensretter initialisierte Alarmierungssystem eingebunden. Anfang Dezember überreichten Dr. Jörg Jakobljevic vom Verein Lebensretter und Puls-Präsident Harry Kopietz zudem die ersten fünf Defibrillatoren an Margarete Landertshammer, kaufmännische Leitung der Hel-Wacht.

Ersthelfer springen ein

Die 20 Mitarbeiter/innen von Hel-Wacht sind in die "Lebensretter App" eingebunden und können so im Rahmen ihrer Tätigkeit, wenn ein Ernstfall in ihrer Nähe passiert, schnell zu Hilfe gerufen werden. „Je mehr engagierte und gut ausgebildete Menschen dieses Netzwerk verdichten, umso besser“, erklärt Prof. Harry Kopietz, Präsident des Vereins Puls. „Heutzutage hat bereits praktisch jeder ein Smartphone – mit der "Lebensretter App" ist die aktive Einbindung in die Rettungskette daher kinderleicht. Die Helfer in der Nähe des Notfallortes können die Zeit bis zum Eintreffen der Rettung optimal überbrücken. Die Überlebenschance für den Betroffenen wird damit wesentlich erhöht.“ Die Hel-Wächter/innen sind bereits – dank dem Verein Lebensretter – ausgebildete Ersthelfer/innen. „Es sind die Menschen, die helfen wollen. Die aktiv helfenden Mitbürger, welche einen Beitrag für eine sichere und bessere Gesellschaft leisten“, erklärt Margarete Landertshammer, Hel-Wacht.

4000 ehrenamtliche Helfer 

Der Verein Lebensretter initiierte ein Alarmierungssystem für qualifizierte Ersthelfer, welches es diesen ermöglicht, über einen Herzstillstand in ihrer Nähe zu erfahren. Dadurch kann die Zeit bis zum Beginn der Reanimation vor dem Eintreffen der Rettung deutlich verkürzt werden. In Kooperation mit dem Verein Puls, der Berufsrettung Wien und allen Wiener Rettungsorganisationen sowie sonstigen Projektpartnern, wird das System in Wien bereits von rund 4.000 ehrenamtlichen Lebensrettern unterstützt.

App vernetzt Ersthelfer in Notfall-Nähe

Um die Qualität der Hilfeleistung hochzuhalten, müssen Nutzer, die sich für die 'Lebensretter App' registrieren möchten, mindestens über einen 16 Stunden Erste-Hilfe-Kurs verfügen, der nicht länger als zwei Jahre her ist, und eine entsprechende Einschulung machen. „Das Prinzip der App ist technisch ausgeklügelt, die Anwendung ganz einfach: Notrufe in der Rettungsleitstelle, die einen Herzstillstand vermuten lassen, werden innerhalb weniger Sekunden automatisch auch an jene Smartphones mit installierter App gesendet, die sich zum Zeitpunkt des Notrufes in einem Umkreis von 400 Metern zum Einsatzort befinden“, so Dr. Mario Krammel Stellvertretender Chefarzt der Berufsrettung Wien.

Weitere Informationen unter www.puls.at und www.lebensretter.at