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Einfluss der Hormone

Einfluss der Hormone

Geschlechtshormone

Östrogenmangel oder ein Überschuss an männlichen Hormonen können dünne Haare oder Haarausfall verursachen. Die Androgene (Testosteron und das Hormon DHT) verringern die Dauer der Wachstumsphase des Haares und lassen das Haar dünner werden und vermehrt ausfallen. Ein erhöhter Prolaktinspiegel (eventuell durch ein Adenom in der Hirnanhangdrüse) kann Haarausfall begünstigen. Eine hormonelle Behandlung beziehungsweise hormonähnliche Pflanzenwirkstoffe (Isoflavone, enthalten in Soja oder Kürbis) können die hormonelle Balance wiederherstellen.

Schilddrüsenhormone

Neben den Geschlechtshormonen spielen auch Schilddrüsenhormone eine bedeutende Rolle im Haar­zyklus. Haarausfall ist ein typisches Symptom bei Unterfunktion der Schilddrüse. Die Haare erscheinen trocken, brüchig und glanzlos .Werden die Haare dünner und feiner und lassen sich schlecht frisieren, weist dies auf eine Überfunktion der Schilddrüse hin.

Vitamin D

Liegt ein Vitamin-D-Mangel (ist ein Hormon und kein Vitamin) vor, wird der Zyklus der Haarfollikel verändert oder unterbrochen. Dies kann zu Haarausfall führen. Da Sonnenlicht die körpereigene Produktion von Vitamin D anregt, sollte vor allem in der „dunklen“ Jahreszeit auf einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel geachtet und ein Mangel durch Nahrungsergänzung aus­geglichen werden.