Eiweißquelle

Totale Power

Diese veganen Eiweißquellen machen Sie fit

Vegane Ernährung muss nicht im Gegensatz zu proteinreicher Ernährung stehen - ganz im Gegenteil!

Proteine oder Eiweiße sind lebensnotwenig für den menschlichen Körper und kommen einer Menge an physiologischen Funktionen im Körper zugute. Sie helfen beim Muskelaufbau und regen den Stoffwechsel an, was bekanntlich beim Abnehmen hilft. Der menschliche Organismus kann Proteine jedoch nicht speichern, weshalb es umso wichtiger ist, ihm diese täglich zuzuführen. Eiweißquellen können nun in tierischer Form durch Fisch, Fleisch oder Milchprodukte aufgenommen werden, oder in pflanzlicher Form - was für allem für Veganer ein interessanter Punkt ist. Hierbei gilt: Wer Muskeln aufbauen möchte, sollte täglich 2 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen, und das möglichst nach dem Training.

Doch welche veganen Proteine gibt es und wie effektiv sind diese?

Diashow: TOP 5 vegane Eiweißquellen

Chia-Samen enthalten doppelt so viel Eiweiß wie herkömmliche Samen, liefern fünf Mal so viel Kalzium wie Milch und haben zusätzlich noch einen sättigenden Effekt. In Smoothies, im Müsli oder auf dem Salat verleihen Sie jeder gesunden Mahlzeit den extra Boost.

Nüsse sind ebenfalls eine gute Alternative zu tierischen Proteinquellen. Eine Handvoll Mandeln hat etwa 6 g Protein und ist zusätzlich voll mit guten Fetten. Eine gute Möglichkeit, Nussproteine in seinen Alltag einzubauen, ist beispielsweise, reines Erdnuss- oder Mandelmus in seinen Smoothie zu geben (durchschnittlich enthalten 2 EL 8 g Protein).

Erbsenproteine sind allergenarm, rein pflanzlich und auch noch sehr eisenreich. Alleine eine Portion Erbsenprotein deckt satte 30 Prozent des täglichen Eisenbedarfs. Zudem ist es voll mit Aminosäuren, was die Abnutzung von Muskelgewebe beim Sport verhindert. Pluspunkt: Erbsenprotein löst im Körper einen sogenannten thermischen Effekt aus, was so viel bedeutet wie, dass der Organismus beim Verdauen des Proteins mehr Energie verbraucht, als beim Verdauen von Fett oder Kohlenhydraten, - das hilft beim Abnehmen.

Hanfproteine stellen neben Erbsenproteinen ebenfalls eine gute Eiweißquelle dar. Warum? Hanfproteine sind gluten- und laktosefrei und sehr leicht verdaulich. Vor allem der hohe Nährstoff-, Mineral- und Ballaststoffgehalt versorgt den Körper optimal beim Sport. Dem Smoothie zugesetzt, macht er ihn zum idealen Proteinshake nach dem Sport und sättigt zudem auch noch gut.

Linsen bestehen zu erstaunlichen 22 % aus Eiweiß, dabei waren sie früher als arme Leute bekannt. Ein Löffel Linsen besitzt satte 8 g Proteine und 11 g an Ballaststoffen. Sie sind wahre Powerpakete und punkten mit drei essenziellen Abnehm-Nährstoffen: Eiweiß, B-Vitamin Cholin und Magnesium. Außerdem senken sie nachweislich den Cholesterinspiegel.