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Die sechs Suchtkriterien

Die sechs Suchtkriterien

1. Wunsch oder Zwang

Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang, psychotrope Substanzen zu konsumieren.

2. Mangelnde Kontrolle

Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums.

3. Entzugssyndrom

Ein körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums, nachgewiesen durch die substanzspezifischen Entzugssymptome oder durch die Aufnahme der gleichen oder einer nahe verwandten Substanz, um Entzugssymptome zu mildern oder zu vermeiden.

4. Toleranz

Nachweis einer Toleranz. Um die ­ursprünglich durch eine niedrigere Dosis erreichten Wirkungen der psychotropen Substanz hervorzurufen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich.

5. Vernachlässigung

Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums, erhöhter Zeitaufwand, um die Substanz zu beschaffen, zu konsumieren oder sich von den Folgen zu erholen.

6. Anhaltender Konsum

Anhaltender Substanzkonsum trotz Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen, wie krankhafte Veränderungen der Lunge durch exzessives Rauchen. Es sollte dabei festgestellt werden, dass der Konsument sich tatsächlich über Art und Ausmaß der schädlichen Folgen im Klaren war oder, dass zumindest davon auszugehen ist.