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Die besten Anti-Hitze-Tipps

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1. Viel trinken

Ja, der Tipp mag banal erscheinen, ist aber besonders essenziell! Denn wer aufgrund von Hitze oder körperlicher Betätigung viel schwitzt, verliert viel Wasser und wichtige Salze. Daher muss man die Speicher wieder neu auffüllen. Neben Mineral- oder vitaminreichem Zitronenwasser sind auch ungesüßte Tees, fettarme Buttermilch oder Ayran eine gute Empfehlung. In dem Drink aus Naturjoghurt steckt nämlich auch eine Prise Salz.

2. Naturfasern tragen

Bei hohen Temperaturen möglichst wenig Kleidung am Körper zu tragen, ist eine Variante. Diese schützt aber nicht vor den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne. Darum ist es ratsam, zu hellen Kleidungsstücken aus Naturfasern, wie Baumwolle oder Leinen, zu greifen. Sie nehmen Feuchtigkeit auf, sind sanft zur Haut, halten uns die Sonne vom Leib und verstärken das Hitzegefühl nicht, so wie es bei synthetischen Materialien der Fall ist. Die Naturfaser-Regel gilt auch für den Pyjama bzw. das Nachthemd!  

3. Richtiges Lüften

Untertags, wenn es heiß ist, Fenster unbedingt geschlossen halten! Erst in den Abendstunden, wenn die Außentemperatur niedriger ist als in der Wohnung, lüften! Am kühlsten ist es draußen übrigens in den ganz frühen Morgenstunden. Angenehm kann auch ein kurzer Durchzug sein. Fenster und Türen dafür ­fixieren und los geht der ­erfrischende Wind.

4. Sprung in den See

Alleine in Österreich gibt es über 40 Seen! Dazu kommen: Bäche, Flüsse und Gebirgsquellen. Die Wasserqualität ist in den meisten Fällen überdurchschnittlich hoch. Die ideale Abkühlung findet man durch einen Sprung ins kühle Nass. Mit der U-Bahn, dem Zug oder dem Auto ist man in Wien in weniger als einer Stunde am Gewässer – z. B. an der Alten Donau. Das Schwimmen bringt nicht nur Erfrischung, sondern auch den Kreislauf in Gang. Ausprobieren lohnt sich.

5. Coole Kräuter

Die kleinen grünen Helferlein können mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Kräutern wie z. B. Salbei, Holunder, Zitronenmelisse, Pfefferminze oder Schafgarbe wird ein natürlicher Cool-down-Effekt nachgesagt.

6. Wasser als Kälteboost

Das Waschbecken mit kaltem Wasser füllen, dann Hände samt Unterarmen hineinlegen. Speziell Handgelenke und Armbeugen sollen dabei mit dem Wasser in Berührung kommen. Nach ein bis zwei Minuten tritt der gewünschte Effekt ein: Unsere Konzentration verbessert sich, wir fühlen uns wach und der Kreislauf stabilisiert sich. Ersatzweise können auch ­Eiswürfel oder kalte Kompressen zum gleichen Ergebnis führen. Für Fortgeschrittene: „Kneippen“ (erfunden von Pfarrer Sebastian Kneipp) – 20 bis 30 Mal durch einen Bach auf und ab gehen (zur Not tut es auch ein Kübel mit kaltem Wasser und das Gehen am Stand) – bzw. „Tautreten“, wobei man frühmorgens über eine Wiese spaziert, um den Tau zwischen den Zehen zu spüren. Abkühlung und ­Erfrischung pur!

7. Kein fettiges Essen

Schwer verdauliche, fette und gebackene Speisen belasten den Kreislauf, denn dadurch wird mehr Blut in den Magen-Darm-Trakt ­gepumpt und der Organismus zusätzlich belastet. Wer sich also keine Extraportion Hitze holen möchte, sollte besser zu leichten, fett- und zuckerarmen Produkten greifen. Am besten sind frisches saisonales Obst, Gemüse, Fisch und Vollkorn. So entlasten Sie Ihren Darm und beugen Überhitzung vor. 

8. Erfrischende Dusche

Lauwarmes Wasser ist dabei ideal, um für anhaltende Abkühlung zu sorgen. Bei zu kaltem Wasser verengen sich die Poren, die Hitze staut sich an und der Kühlungseffekt ist schnell wieder dahin. Tipp: Ideal ist die kühle Dusche vorm Sport. Vor dem Schlafen nicht zu kalt duschen, so fällt das ­Einschlafen leichter.

9. Kein Alkohol

Auch wenn man gerade im Sommer gerne zu Spritzer, Cocktails und Co. greift – Alkohol entwässert, sprich er entzieht dem Körper Wasser, indem er Gefäße ­erweitert. Dadurch verdunstet mehr Flüssigkeit, die Nieren werden dazu angeregt, vermehrt Wasser abzugeben – und wir beginnen zu schwitzen. Alles kontraproduktive und ungewünschte Auswirkungen, wenn es um Abkühlung geht.

10. Sanfte Massagen

Durch die Hitze tritt oft vermehrt Wasser ins Bindegewebe über, weil Blut und Lymphe in den erweiterten Gefäßen langsamer durch den Körper transportiert werden. Die Folge: Unsere Beine und Lider schwellen an. Abhilfe schaffen z. B: sanfte Massagen bzw. leichtes Streichen mit den Handflächen über das Gesicht – immer von der Mitte ausgehend nach außen. Beine und Arme in Richtung des Herzens abstreichen. Das sorgt fürs Abschwellen und bessere Durchblutung.

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