Bettwäsche

Ekel-Alarm

DAS passiert, wenn Sie Bettwäsche nicht lüften

So schnell kann aus dem kuscheligen Bett ein Zoo für Kleinstlebewesen werden

Jeder kennt dieses Morgenritual: Morgens stehen wir auf, strecken uns und legen die Bettwäsche fein säuberlich wieder hin. Viele legen besonderen Wert auf ein gemachtes Bett. Das Laken wird glatt gezogen, die Kissen kurz aufgeschüttelt und die Decken ordentlich zusammengelegt. Vielleicht werden auch noch eine schöne Tagesdecke und ein Zierkissen am Bett platziert, wenn Besuch kommt. Ordnung ist schließlich das halbe Leben, oder? Mit dieser Verhaltensweise werden Sie allerdings nicht nur Ihrem Ordnungssinn gerecht, sondern bieten auch diversen Kleinstlebewesen die idealen Bedingungen zum Überleben.

Nährboden für Keime und Schimmel

Dass die Bettwäsche regelmäßig gewaschen werden sollte, steht außer Frage. Auf das Lüften wird hingegen gerne vergessen. Die wenigsten wissen, dass der Mensch jede Nacht etwa einen halben Liter Feuchtigkeit verliert. Je nach Temperatur und Verfassung schwitzen wir mehr oder weniger. Besonders bei Fieber sollte die Bettwäsche ausreichend gelüftet werden. Die Feuchtigkeit sammelt sich sonst in Bettwäsche und Matratze und bietet einen idealen Nährboden für Keime, Schimmel und Milben. Dadurch können Allergien ausgelöst werden. Symptome können beispielweise ein Dauerschnupfen, Hustenanfälle oder Atemnot (allergisches Asthma) sein. Aus diesem Grund sollten wir die Bettwäsche lieber gut lüften, anstatt sie ordentlich zusammenzulegen.

Beachten Sie auch folgende Tipps für einen gesunden Schlaf:

Tipps für die Staubreduzierung im Schlafzimmer 1/6
1. Offenes Bettgestell
Verzichten Sie auf Betten mit Bettkasten. Milben lieben Feuchte und Wärme. Für Allergiker ist ein offenes Bettgestell zu bevorzugen. Dadurch kann die Matratze besser trocknen und auslüften.