Magenknurren

Nicht nur Hunger

Darum knurrt unser Magen

Magenknurren ist ein deutlich hörbares Geräusch aus dem Bauchraum, aber wie entsteht es?

Wer kennt es nicht? Sie nehmen an einer Sitzung teil und es wird still. Plötzlich knurrt Ihr Magen und alle Blicke sind auf Sie gerichtet. Dieses Geräusch kann man leider nicht unterdrücken. Unsere Organe kommen nie zur Ruhe. Vor allem unser Magen-Darm-Trakt arbeitet ständig. Das Knurren des Magens ist daher auch völlig normal.

Das Entstehen des Knurrens

Am Anfang gelangt die zerkaute Speise von der Speiseröhre in den Magen. Die Magensäfte verflüssigen das Essen zu einem Speisebrei. Anschließend wird der Brei von den Magenmuskeln verknetet. Dieser Prozess löst die Nährstoffe heraus. Die Muskeln des Magen-Darm-Traktes ziehen sich ständig zusammen und auseinander. Dadurch wird der Speisebrei weitergeleitet. Bei leerem Magen kontrahiert das Organ trotzdem. Es bildet sich Luft und diese beginnt zu schwingen. Sie wird weiter in den Darm gepresst und daraus entsteht das Magenknurren. Das Grummeln kann auch im Dünndarm stattfinden, aber nur wenn wir gegessen haben. Das Geräusch taucht bei der Kontraktion, die den Speisebrei weiterleitet, auf.

Die Linderung des Problems

Wenn man bei Hunger noch zusätzlich an Essen denkt, wird das Knurren stärker. Die Schwingungen des Magens werden intensiver. Das passiert auch, wenn wir gute Speisen riechen oder sehen. Der Ton lässt sich nicht völlig vermeiden. Sie können versuchen an etwas anderes zu denken. Ein paar Schlucke lauwarmes Wasser verschaffen auch Abhilfe. Durch die Wärme entkrampft der Magen und das Grummeln wird gedämpft. Um das Geräusch gänzlich zu entfernen, hilft nur eines: Essen Sie etwas Gutes!

Damit Ihr Darmtrakt gesund bleibt, geben wir Ihnen 30 Tipps

Die Expertentipps: 30 Tipps für den Darm 1/30
1. Mehr Ballaststoffe
Sie helfen nicht nur bei Durchfällen und
Verstopfung, sondern beugen auch der Entstehung von Divertikeln vor, die sich entzünden und bluten können.