Warnung vor Ekel-Gift in Matcha-Tees

Gesundheitsrisiko

Warnung vor Ekel-Gift in Matcha-Tees

Das populäre Grünteepulver "Matcha" hat in den vergangenen Jahren weltweit einen Boom ausgelöst, doch jetzt hat das Gesund-Image des japanischen It-Getränks hat einen Kratzer abbekommen: Im Zuge einer aktuellen Studie aus Deutschland wiesen drei untersuchte Matcha-Tee-Produkte einen erhöhten Aluminium-Gehalt auf. Die Belastung der drei Proben lag bei 1743, 1775 und 2350 Milligramm pro Kilogramm. Die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit rät dazu, die tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (kurz TWI) – ein Milligramm (mg) Aluminium pro Kilogramm (kg) Körpergewicht – nicht zu überschreiten. nun schlägt das deutsche "Bundesinstitut für Risikobewertung" Alarm: "Bei Berücksichtigung der Verzehrmengen von grünem Tee kann der TWI für Aluminium bei Erwachsenen durch regelmäßigen Verzehr von Matcha-Tee mit maximalen gemessenen Gehalten langfristig überschritten werden, selbst wenn der Tee als einzige Quelle für die Aluminiumaufnahme betrachtet und keine weiteren Aluminiumquellen berücksichtigt werden.“ Die Datenlage ist allerdings noch dünn: Aufgrund mangelnder Untersuchungen ist noch unklar, wie groß die durchschnittliche Aluminium-Belastung von Matcha-Tees tatsächlich ist. Dennoch sprechen die Experten eine deutliche Warnung aus. 
 

Hoher Aluminiumgehalt birgt viele Risiken


Tagtäglich gelangt der gefährliche Stoff über Lebensmittel, Feinstaub und Kosmetikprodukte in unseren Organismus. Zu viel davon kann langfristige Folgen nach sich ziehen. Alumunium steht im Verdacht, Alzheimer und die Entstehung von Brustkrebs begünstigen und schädigt das Nervensystem. Wer also regelmäßig Matcha-Tees konsumiert, läuft Gefahr, seinen Körper zusätzlich zu belasten. "Angesichts dieser Situation für Verbraucherinnen und Verbraucher ist aus toxikologischer Sicht eine zusätzliche Aufnahme von Aluminium durch regelmäßigen (täglichen) Verzehr eines einzelnen Lebensmittels wie Tee nicht tolerierbar, welches so hohe Aluminiumgehalte aufweist, dass allein schon bei regelmäßigem Verzehr dieses bestimmten Lebensmittels der TWI zu einem erheblichen Teil ausgeschöpft oder gar deutlich überschritten wird", heißt es in der Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung. Auch wenn nur drei Proben untersucht wurden, warnen die Forscher vorsorglich vor zu viel und vor allem regelmäßigem Matcha-Tee-Genuss.
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