So werden Sie jetzt nicht krank

Übergangszeit

So werden Sie jetzt nicht krank

Noch vor dem Start der Grippe­welle sind Zehntausende Österreicher verschnupft. Warum?

- Viel zu kalt: Am Wochenende purzelten die Temperaturen auf 13 Grad. Viel zu kalt für Mitte September!

- Ferienende: „Da Schulen & Kindergärten begonnen haben, steigt die Ansteckungsgefahr“, so der Kinderarzt Rudolf Schmitzberger.

- Zickzack-Wetter: Das Zickzack-Wetter schwächt unser Immunsystem. Viele Menschen ziehen sich zu sommerlich an. Das führt zum "Kälteschock", lässt den Körper innerlich auskühlen.

Schnupfenzeit: So stecken Sie sich nicht an 1/8
1. Hände waschen! Reinigen Sie die Hände mehrmals täglich gründlich, am besten mit Seife: Mindestens 20 bis 30 Sekunden lang unter den Wasserstrahl halten. Das Wasser kann auch kalt sein, 
allerdings sollten Sie kein Gemeinschaftshandtuch zum Abtrocknen benutzen! Hygiene ist jetzt besonders wichtig! Verzichten Sie auch auf Händeschütteln.
2. Füße warm halten Warme Füße und warme Hände sind wichtig. Sind diese kalt, ziehen sich reflexartig die Gefäße in den Nasenschleimhäuten zusammen und werden schlechter durchblutet. Dann haben Viren leichtes Spiel.
3. Vitamine Neben Zink sind die wichtigsten Nährstoffe für ein intaktes Immunsystem Vitamin C (in Zitrusfrüchten), Vitamin D (in Fisch, Milch, Sonnenlicht), Vitamin E (in Pflanzenölen) und Vitamin A (Karotten, Kürbis).
4. Papiertaschentücher Benutzen Sie Papiertaschentücher und entsorgen Sie diese gleich.
5. Häufig lüften Die Heizungsluft trocknet unsere Schleimhäute aus. Lüften Sie regelmäßig!
6. Viel trinken Trinken Sie viel Flüssigkeit, vor allem Tee, Saft und Wasser eignen sich dazu ideal. Die Schleimhäute der Nase bleiben so feucht.
7. Größere Menschenansammlungen meiden Meiden Sie größere Menschenansammlungen, wenn möglich.
8. Frische Luft Machen Sie auch in der Kälte einen Spaziergang an der frischen Luft, packen Sie sich warm ein.

Vorbeugen
Vorbeugen kann man in vielerlei Hinsicht: Ernähren Sie sich gesund, stärken Sie Ihre Abwehrkräfte und tragen Sie angemessene Kleidung.

Kälte und Nässe schwächen die Abwehr, weil sie die Durchblutung der Nasenschleimhaut vermindern, Viren haben dann ein leichtes Spiel. Mit der richtigen Hygiene kann die Ansteckungsgefahr deutlich verringert werden.

Öfter Hände waschen
Mindestens zehnmal pro Tag die Hände mit lauwarmem Wasser und Seife 30 Sekunden lang waschen. So werden Bakterien nicht so einfach übertragen!

Verzichten Sie auf Händeschütteln
Verzichten Sie ruhig mal auf das höfliche Händeschütteln. Wenn Sie bereits erkältet sind, schützen Sie so auch Ihr Gegenüber. Halten Sie beim Niesen oder Husten nicht die Hand, sondern ein Taschentuch vor den Mund, so verteilen Sie die Viren nicht.

Kochsalzlösung
Eine Erkältung wird durch eine sogenannte "Tröpfcheninfektion" übertragen. Mit einem einfachen Mittel lässt sich verhindern, die Viren zu verteilen: Täglich mit einer Kochsalzlösung inhalieren. Das senkt das Risiko, Viren und Bakterien zu übertragen um ganze 72 Prozent. Durch das Inhalieren bleiben die Schleimhäute feucht und widerstandsfähig.

Tipps für ein starkes Immunsystem 1/10
1. Ab in die Sauna! Ein Besuch in der Sauna wirkt nicht nur herrlich entspannend, er schützt auch vor Infektionen. Wer einmal pro Woche schwitzt und den Körper dann kalt abschreckt, stärkt die Abwehr
2. Sporteln Sie! Wer regelmäßig Sport treibt, stärkt sein Immunsystem. Denn durch Bewegung wird die Durchblutung angeregt und die Atmung intensiviert. Wer regelmäßig joggt, wandert, walkt oder radelt, tut damit eine Menge Gutes für seine Abwehr. Aber nicht übertreiben, denn zu viel des Guten schwächt das Immunsystem.
3. Vitaminspeicher auffüllen Wer zu wenig Vitamine zu sich nimmt, hat ein erhöhtes Infekt- und damit auch Erkältungsrisiko. Greifen Sie jetzt vermehrt zu Obst und Gemüse. Besonders Menschen, die starker Kälte oder extremer körperlicher Belastung ausgesetzt sind, profitieren von einer regelmäßigen Einnahme von Vitamin C. Auch Mineralstoffe wie Zink und Magnesium wirken abwehrunterstützend.
4. Regelmäßig Hände waschen Wenn alles niest und schnupft sollten Sie besonders auf Hygiene achten! Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und verzichten Sie in der Erkältungszeit auf Händeschütteln und Begrüßungsküsschen.
5. Auf Echinacea setzen Studien zeigen: Echinacea (Sonnenhut) fördert die Abwehr, bekämpft Bakterien und beugt Erkältungen vor. Präparate, die Echinacea enthalten, können das Erkrankungsrisiko um die Hälfte verringern.
6. Nasendusche machen Eine Studie zeigt: Menschen, die zwei Mal am Tag eine Nasendusche mit Salzwasser anwendeten, hatten 20 Prozent mehr beschwerdefreie Tage innerhalb eines Monats (erhältlich in der Apotheke).
7. Pause machen! Wer sich im Herbst müde und angeschlagen fühlt, sollte sich eine Pause gönnen. Übermäßiger Stress kann die Abwehr aus der Balance bringen. Stress ist einer der Hauptfaktoren, der zu einer Schwächung des Immunsystems führen kann. Ist man durch berufliche oder private Probleme ständig überlastet, schüttet der Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol aus und dieses hemmt die Aktivität des Immunsystems. Krankheitserreger haben dann leichtes Spiel.Nehmen Sie sich jeden Tag mindestens eine Stunde Zeit, für Dinge, die Ihnen Freude bereiten. Das kann ein Telefonat mit der besten Freundin sein, ein entspannendes Bad, ein gutes Buch oder frisch lackierte Fingernägel.
8. Viel schlafen Viel Schlaf ist besonders im Herbst und Winter wichtig. Denn auch Schlafmangel macht Körper und Seele anfälliger für Krankheiten.
9. Tanken Sie Sonne! Nutzen Sie "jeden" Sonnenstrahl. Die seltenen Sonnenstunden bieten sich für einen Sparziergang an. Wer regelmäßig Sonnenlicht tankt, tankt dabei auch Wohlbefinden. Nutzen Sie am besten gleich die Mittagspause für einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft.
10. Wechselduschen Wechselduschen trainieren unsere Gefäße und stärken dadurch auch unser Immunsystem. Beginnen Sie stets mit einer warmen Dusche und hören Sie immer mit einer kalten Dusche auf. Duschen Sie zuerst die Beine ab, erst die Außen- dann die Innenseite. Anschließend wandern Sie Stück für Stück nach oben, bis sich schließlich der ganze Körper an den Kältereiz gewöhnt hat.

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