So unterscheidet sich das Coronavirus von Grippe und Erkältung

Symptome im Vergleich

So unterscheidet sich das Coronavirus von Grippe und Erkältung

Das Coronavirus hat uns mitten in der Grippesaison erreicht. Auch wenn der Zenit der Influenza-Erkrankungen höchstwahrscheinlich überstanden ist, fesseln Grippe und Infekte Tausende Österreicher ans Bett. Viele Menschen machen sich bei auftretenden Atemswegs-Symptomen Sorgen, sich mit Covid-19 angesteckt zu haben - verständlicherweise. Als wichtigstes Coronavirus-Indiz wird derzeit immer noch Kontakt mit Infizierten angeführt.

Wichtige Telefonnummern

Wenn Sie Symptome aufweisen (Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und/oder Atembeschwerden) und  Verdacht besteht, sich angesteckt haben zu können – beispielsweise durch einen Auslandaufenthalt oder Kontakt mit Infizierten - sollten Sie umgehend die Nummer 1450 (Telefonische Gesundheitsberatung) wählen. Die allgemeine Infohotline zum Coronavirus (AGES) ist die 0800 555 621.

Wie sich Grippe und Erkältung von Cornavirus unterscheiden

Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, leiden an Atemwegsbeschwerden: Husten, Atemnot, Atembeschwerden und Fieber sind die häufigsten Symptome. Diese Erkrankungen können einen dramatischen Verlauf nehmen. Das macht  so gefährlich - inbesondere für ältere Menschen oder Patienten mit Vorerkrankungen.

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Zum Vergleich:

1. Die Symptome einer klassischen Erkältung oder eines grippalen Infekts treten in der Regel innerhalb der ersten zwei bis drei Tage nach der Infektion auf. Abgeschlagenheit, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen in leichter Form kündigen den sich anbahnende grippalen Infekt an. Von Tag 3 bei 5 treten die Symptome in deutlich verstärkter Form auf. Die Nase läuft oder ist verstopft, Kopf- und Gliederschmerzen nehmen zu und Halsschmerzen lassen das Schlucken schwerfallen. Erhöhte Temperatur oder leichtes Fieber können hinzukommen.

2. Grippe / Influenza. Plötzlich auftretendes hohes Fieber lässt hingegen statt eines grippalen Infekts eher auf eine „echte“ Grippe schließen. Hinzu kommen Schüttelfrost, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen und Husten.

Lange Inkubationszeit beim Coronavirus

Bei einer SARS-CoV-2-Ansteckung dauert es laut neuesten Schätzungen zwei bis 14 Tage, bis sich die Krankheit bemerkbar macht. Die Symptome von COVID-19 sind

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Atembeschwerden

Bei mildem Verlauf verläuft sie sogar unbemerkt, was zur Folge hat, dass Infizierte unwissentlich das Virus weitergeben. Sollten Sie die oben angeführten Symptome beobachten, rufen Sie bitte 1450 oder 0800 555 621. Endgültige Klarheit schafft der Labortest!

Vorbeugende Maßnahmen
Hand-Hygiene
Regelmäßiges Händewaschen ist der einfachste Weg, um Infektionen zu vermeiden, indem Viren nicht verschleppt werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt: In jeden Fall Seife verwenden und mindestens 60 Sekunden reinigen, um wirklich alle Erreger abzutöten. Auch Desinfektionsmittel töten Viren ab, dazu müssen sie jedoch zumindest „begrenzt viruzid“ sein.
 
Kontakt reduzieren:
Unnötigen Kontakt mit Keimen vermeiden: Tragen Sie in öffentlichen Bereichen Handschuhe und greifen Sie „fremde“ Gegenstände nicht unnötig an (z. B. beim Shoppen oder im öffentlichen Verkehr). Sehr wirkungsvoll: Fassen Sie sich wenig ins eigene Gesicht – so gelangen Keime nicht an die Schleimhäute. Auch das Meiden großer Menschenmassen hilft, ebenso wie der Verzicht auf Händeschütteln oder innige Begrüßungen.

Allgemeine Sauberkeit:
Reinigen und desinfizieren Sie Viren-Hotspots wie Türgriffe, Armaturen, Lichtschalter, Computertastatur etc. häufig.
 
Maßnahmen in öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Haltegriffe in U-Bahn und Straßenbahn können ebenso gefährliche Viren beherbergen wie die Griffe von Einkaufswägen. Dabei gilt: Metalloberflächen sind besser als Plastik, weil sie Ionen abgeben, die Viren abtöten. Tipp: Handschuhe anziehen!
 
Elektronische Geräte richtig reinigen:
Der ständige Griff zu Handy und anderen elektronischen Geräten wie Tablett oder Computer bleibt nicht folgenlos: Viel benutzte Geräte sind mit Keimen und oft mit Erregern belastet. Der beste Schutz ist auch hier die Desinfektion der Geräte.

Hände richtig waschen: Das Rote Kreuz erklärt, wie es geht:

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