Natürliche Antidepressiva für die Seele

Herbstblues

Natürliche Antidepressiva für die Seele

An manchen Tagen fühlen wir uns einfach schlapp, traurig, genervt, als wären wir mit dem falschen Fuß aufgestanden. Diese Gefühle gehören zum Leben dazu. Außerdem lernen wir dadurch die sonnigen Stimmungen zu schätzen und zu genießen. Wenn jedoch die düsteren Gefühle zu lange andauern, wenn sie unser Leben und unsere Freude beeinträchtigen, dann heißt es: handeln! Der Gang zum Arzt jedoch endet häufig mit einem Rezept, und manchmal wissen die Patienten gar nicht, das die verschriebenen Medikamente bereits Psychopharmaka sind.  Laut dem OECD-Bericht „Health at Glance 2013“ verdoppelte sich zwischen 2000 und 2011 der Konsum verschriebener Neuroleptika und Antidepressiva.  

Hilfe aus der Natur annehmen

Bei vielen leichteren oder beginnenden seelischen Beschwerden können Heilpflanzen, in Absprache mit dem Arzt auch begleitend zur Einnahme chemischer Psychopharmaka, aufgrund ihrer ganzheitlichen Wirksamkeit Trost, Entspannung und Klarheit schenken. Sie machen wieder Appetit aufs Leben. Heilpflanzen wirken nicht nur aufgrund ihrer Inhaltsstoffe, sondern aufgrund ihres ganzen Wesens, der in ihnen verkörperten Idee und Weisheit. Sie beeinflussen viele Aspekte unseres Lebens, wirken und helfen auf der körperlichen wie auch auf der seelischen Ebene.

Pflanzen heben die Stimmung
Ob Ackerschachtelhalm für mehr Struktur im Leben, Ginkgo für mehr Lebenskraft, Johanniskraut gegen Depressionen, Passionsblumen für mehr Klarheit – und somit einen besseren Blick für das Große und Ganze – oder Lavendel, um in Ruhe und Entspannung zu kommen  –  gegen jedes psychische Leiden ist ein Kraut gewachsen. gesund&fit hat auf diesen Seiten die besten Stimmungsmacher aus der Natur aufgelistet. Pflanzen, die einfach wieder Lust aufs Leben machen.

Natürliche Psychopharmaka 1/4
Jiaogulan
Die Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse ist in Asien beheimatet, fühlt sich aber auch auf unseren Balkonen wohl. Ihre Blätter stärken als Pulver, Kapseln oder Tee das Nervensystem, erhöhen Stressresistenz, fördern Entspannung und guten Schlaf, ohne tagsüber müde zu machen  (erhältlich bei „Gewusst Wie“).
Kava Kava
Lange Zeit war der Wurzelextrakt aus dieser Südsee-Pflanze bei uns als bewährtes Heilmittel zugelassen und wurde vor allem bei Angst-, Spannungs- und Unruhezuständen sowie Depressionen erfolgreich eingesetzt. Seit 2002 ist die Zulassung vom zuständigen Bundesinstitut wegen angeblicher Leberschädigung wiederrufen, sodass Kava Kava heute nur noch homöopathisch erhältlich ist. Das Mittel wirkt entspannend und beruhigend (Apotheke).
Maca
Schon die Inkas nutzten die Wurzel als Aphrodisiakum, heute kommt sie in Pulverform zudem bei Depressionen, Konzentrationsstörungen, Leistungsminderung und Angstzuständen zum Einsatz (im Reformhaus).
Vanille
Die Vanilleschoten sind ein beliebtes Gewürz und in der Heilkunde kommt Vanille vor allem als ätherisches Öl zum Einsatz. Der Duft bringt Entspannung, wirkt beruhigend und ausgleichend bei Frust und Ärger, unterstützt bei Schlafstörungen, Stress und Burnout.

Autor: Sandra König
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