So wirkt sich ein Kaliummangel aus

Muskelschwäche

So wirkt sich ein Kaliummangel aus

Der Körper braucht Kalium, um reibungslos zu funktionieren. Das Mineral steckt nämlich in jeder Zelle des Körpers, es ist an vielen elektrischen Vorgängen im Körper beteiligt. Vor allem bei der Reizüberleitung zwischen Nerven und Muskeln. Außerdem spielt Kalium eine wichtige Rolle bei der Regelung des Wasserhaushalts, es aktiviert Enzyme, reguliert den Stoffwechsel und ist wichtig für die Eiweißbildung.

Kalium steht in seiner Funktion in enger Verbindung mit Kalzium und Natrium. Gemeinsam beeinflusst das Trio die Herztätigkeit und den Blutdruck. Dabei wirkt Natrium wie eine Kalium-Bremse: Wenn viel Natrium, also Salz aufgenommen wird, scheiden die Nieren viel Kalium aus.

Wieviel Kalium braucht man?
Kalium kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden, darum ist eine Zufuhr von außen wichtig. Rund 2 Milligramm Kalium pro Tag sollen Erwachsene durch Lebensmittel aufnehmen. Ob Sie ausreichend mit Kalium versorgt sind, lässt sich ganz einfach per Bluttest ermitteln.

Für Erwachsene gilt:
- als Untergrenze: 3,6 Millimol pro Liter
- als Obergrenze: 5,0 Millimol pro Liter

Die Anzeichen von Kaliummangel
Zu einem Kaliummangel kann es kommen, wenn der Körper durch Durchfall oder eine strenge Diät viel Flüssigkeit und Elektrolyte verloren hat. Auch Diabetiker sind gefährdet. Das sind die häufigsten Symptome:

Anzeichen von Kaliummangel 1/4
1. Muskelschwäche
2. Herzstolpern
3. Verstopfung
4. Konzentrationsstörungen

Zu viel ist auch nicht gut
Ein zu hoher Kaliumspiegel kann sich mit Herzstolpern bemerkbar machen. Gefährdet sind hier jedoch in erster Linie Patienten mit ausgeprägter Nierenschwäche, bei denen die Organe nicht mehr in der Lage sind, das Zuviel an Kalium auszuschwemmen.

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