Handy-Strahlung „kocht“ Sperma

Männer aufgepasst!

Handy-Strahlung „kocht“ Sperma

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Spermienqualität seit Beginn des 20. Jahrhunderts kontinuierlich abnimmt. Stark im Verdacht stehen dabei Radiofrequenz- und elektromagnetische Strahlungen. Eine neue Studie aus Israel hat nun die tatsächlichen Auswirkungen von Handynutzung auf die Qualität der Spermien untersucht und kam zu einem erschreckenden Ergebnis.

106 Männer nahmen an der Studie teil
Die Forscher wiesen darauf hin, dass mit 106 Studienteilnehmern die Anzahl zu gering ist, um eine eindeutige Wirkung festzulegen. Die Ergebnisse waren aber alarmierend genug, um diesem Verdacht in Zukunft weiter nachgehen zu wollen.
Eine abnormale Spermakonzentration konnte vermehrt bei Männern festgestellt werden, die länger als eine Stunde am Tag telefonierten und dies häufig während des Aufladens des Gerätes taten.
47% der Männer, die das Handy in der Leistennähe aufbewahrten (in einem Abstand von bis zu 50cm), hatten eine abnormale Spermienkonzentration. Im Gegensatz dazu wurde bei den Teilnehmern mit einem anderen Nutzungsverhalten eine Abnormität nur bei 11% der Männer festgestellt.

So vermeiden Sie Handy-Strahlung 1/12
1. Headset Je größer der Abstand zwischen Handy und Kopf, umso besser. Eines der besten Mittel, um den Abstand zu vergrößern, ist ein Headset. Wenn Sie alleine sind können Sie auch auf die Lautsprecherfunktion des Handys zurückgreifen.
2. Handy nicht auf Schoß legen Legen Sie das Handy auch nicht auf den Schoß, wenn Sie telefonieren. Besser: der Schreibtisch.
3. Telefonieren im Freien Auch während des Telefonierens gilt: je besser der Empfang, desto geringer die Belastung. Wer in geschlossenen Räumen, im Lift, oder im Auto telefoniert, riskiert eine schlechte Verbindung. Das Handy muss das mit einer höheren Sendeleistung ausgleichen.
4. Freisprecheinrichtung Im Auto verwenden Sie am besten eine Freisprecheinrichtung oder sie verzichten aufs Telefonieren, denn auch die Karosserie führt dazu, dass die Handy-Leistung hochgefahren wird.
5. Verbindungsaufbau abwarten Während des Verbindungsaufbaues ist die Strahlung sehr hoch. Warten Sie daher ab, bevor sie das Handy direkt ans Ohr halten.
6. Festnetz bevorzugen Bei allen Telefonaten, besonders bei schlechtem Empfang, gilt: je kürzer und seltener die Telefonate sind, desto geringer die Belastung. Sie sollten Handy-Telefonate daher so kurz wie möglich halten. Zu Hause und am Arbeitsplatz das Festnetz bevorzugen.
7. Kein Handy im Schlafzimmer Verbannen Sie das Handy aus Ihrem Schlafzimmer. Das mindert nicht nur die Strahlenbelastung, sondern sorgt auch für besseren Schlaf.
8. geringer SAR-Wert Beim Kauf von Handys auf einen möglichst geringen SAR-Wert achten.
9. Handy nicht in Hosentasche stecken Tragen Sie das Handy zur Sicherheit nicht in der Hosentasche. Überhaupt, tragen Sie es bitte nicht ständig in Körpernähe.
10. Keine Handys für Kinder Die Wiener Ärztekammer empfiehlt: Unter 16 Jahren sollten Handys nur für den Notfall mitgeführt werden.
11. Weniger Apps = weniger Strahlung Deaktivieren Sie die mobilen Dienste und verzichten Sie auf unnötige Apps. Diese erhöhen die Strahlung, wenn Sie mit Ihrem Handy online sind. Das Vermeiden von überflüssigen Hintergrunddiensten spart außerdem Akku.
12. Flugmodus Jetzt bin ich nicht erreichbar. Wenn Sie in Ruhe Musik hören wollen oder gerade eine Auszeit brauchen, aktivieren Sie den Flugmodus. Das verringert die Strahlenbelastung und außerdem Stress.

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