Erschreckende Fakten zum Weltkrebstag

In vielen Fällen ist Krebs vermeidbar

Erschreckende Fakten zum Weltkrebstag

Nach Angaben des Internationalen Suchtstoffkontrollrates (INCB) ist  in den meisten Ländern der Welt eine ausreichende Versorgung von Krebspatienten mit Schmerzmitteln nicht gegeben. Dabei wurde bereits im Welt-Krebs-Bericht der WHO 2014 ein Anstieg von Krebserkrankungen von über 60 % in den nächsten 20 Jahren prognostiziert. Werden wir es uns in Zukunft leisten können, so viele Krebspatienten zu behandeln?

Nur 17 % der Bevölkerung haben Zugang zu Krebsbehandlungen
Der INCB hat einen Bericht zu dem Thema publiziert. Die entsprechenden Zahlen wurden aber auch bereits vor einem Jahr bekannt gemacht. 5,5 Milliarden Menschen haben keinen oder nur einen begrenzten Zugang zu Medikamenten, die Substanzen wie Codein oder Morphin enthalten. Damit haben drei Viertel der Weltbevölkerung keinen Zugang zu einer wirksamen Schmerzbehandlung. 92 Prozent des Morphins stehen nur 17 Prozent der Weltbevölkerung zur Verfügung, überwiegend in den USA, in Kanada, Westeuropa, Australien und Neuseeland, haben die Fachleute errechnet. Österreich gehört zu jenen Staaten, wo die analgetische Betreuung von Karzinompatienten hoch entwickelt ist.

Falsche Ernährung und ein ungesunder Lebensstil sind die häufigsten Ursachen für Krebs
Gesunde Ernährung im Sinne von weniger Fast Food, das Vermeiden von Zucker und zuckerhaltigen Getränken, ausreichend Bewegung und der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol, kann erheblich dazu beitragen Krebserkrankungen zu reduzieren.
30 Prozent aller Krebserkrankungen sind durch das Rauchen bedingt, 90 Prozent der Lungenkrebserkrankungen sind zigarettenbedingt. Neuesten Studien zufolge ist sogar ein Zusammenhang mit Bauchspeicheldrüsenkrebs und Prostatakrebs festgestellt worden, wurde am Mittwoch ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger in einer Aussendung zitiert. Jährlich würden in Österreich rund 15.000 Menschen an den Folgen dese Rauchens sterben. Team Stronach-Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler warnte vor den "Krankmachern" in den Lebensmitteln. "Palmöl etwa, das unter fragwürdigen und umweltbelastenden Bedingungen gewonnen wird, findet sich schon in 70 Prozent unserer Lebensmittel. Und in diesem Palmöl findet sich auch immer wieder Glyphosat."

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