Das passiert, wenn Sie zu viel Wasser trinken

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Das passiert, wenn Sie zu viel Wasser trinken

Besonders im Sommer und mit steigenden Temperaturen sollten Sie auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser achten. Wie viel man davon trinken kann ist abhängig von der körperlichen Aktivität und auch der Art der Ernährung. Verschiedene Symptome können auf Wassermangel hindeuten. Etwa drei bis vier Tage kommt der Mensch im Ernstfall ohne Wasser aus, allerdings ist dieser Wassermangel lebensbedrohlich. Was aber passiert mit dem Körper, wenn Sie zu viel Wasser trinken?

Symptome, dass Sie zu viel Wasser getrunken haben 1/2
Milde Symptome
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Verwirrung oder Orientierungslosigkeit
  • Aufgeblähter Bauch
Schwere Symptome
  • Muskelschwäche, Krämpfe
  • Bewusstlosigkeit
  • Koma
  • epileptische Anfälle
  • Tod

Wasservergiftung (Hyponatriämie)
Wird übermäßig viel Wasser getrunken, dann sind die Nieren überfordert. Der Wassergehalt im Körper steigt an und der Natriumgehalt im Blut sinkt. - Bei einem zu geringen Natriumspiegel im Blut spricht man auch von Hyponatriämie.
Der Druck, der durch das Wasser im Körper entsteht, belastet auch das Gehirn. Zu viel Wasser kann im schlimmsten Fall zu Krämpfen, Lungenversagen und zum Tod führen.

So vermeiden Sie eine Wasservergiftung 1/6
1. Abwiegen Wiegen Sie sich vor und nach dem Training ab, um festzustellen, wie viel Wasser Sie verloren haben.
2. Limit beachten Ein Liter Wasser in der Stunde ist das absolute Maximum.
3. Aufteilen Trinken Sie vor dem Training schon etwas und anschließend wieder. Achten Sie darauf, wenn möglich langsam und über den Tag verteilt zu trinken.
4. Elektrolyte Bei sehr starken Belastungen und Trainings können Sie auf Sportdrinks zurückgreifen, um Elektrolyte auszugleichen. Auch ein alkoholfreies Bier ist übrigens eine Möglichkeit. Essen Sie Bananen - diese enthalten viel Kalium.
5. Auf Farbe achten Der Urin sagt viel über den Zustand unserer Gesundheit aus. Ist der Urin fast farblos, dann haben Sie sehr viel getrunken. Ist er eher dunkel und riecht streng, dann sollten Sie mehr trinken.
6. Den Arzt fragen Übermäßiger Durst kann auf Krankheiten wie Diabetes hindeuten. Fragen Sie also im Zweifelsfall den Arzt um Rat.

Wie viel sollte man trinken?
Allgemein werden etwa zwei bis drei Liter Wasser täglich empfohlen. Besonders in Hitzeperioden sollte auch der Wasserkonsum steigen. Allerdings meinten unlängst US-Forscher der Harvard Medical School, dass unter "normalen Bedingungen" auch ein bis eineinhalb Liter täglich reichen. Wichtig ist vor allem, dass das Wasser über den Tag verteilt getrunken wird. Zu viel der Flüssigkeit innerhalb kurzer Zeit kann nämlich Nierenschäden verursachen. Auch die Ernährungsform sollte miteingerechnet werden. Suppen, Obst und Gemüse haben einen hohen Wassergehalt. Bei Gurken liegt dieser sogar bei 90 Prozent. Bei der Flüssigkeitszufuhr sollten Sie vor allem auf Ihren Körper hören. Ein extrem starkes Durstgefühl könnte aber auch auf Krankheiten wie etwa Diabetes hindeuten. Bei Durchfall und Erbrechen sollten Sie bemüht sein, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen und Ihrem Körper Elektrolyte zuzuführen. Auch der Salzbedarf kann hierbei, ebenso wie beim Schwitzen, steigen.

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