Bewiesen: Das beruhigt schreiende Babys

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Bewiesen: Das beruhigt schreiende Babys

Ein knurrender Magen, Blähungen, wachsende Zähnchen, Müdigkeit, Durst, volle Windeln - wenn es Babys zu ungemütlich wird, machen sie lautstark darauf aufmerksam. Häufig hat das Weinen einen bestimmten Grund - doch was tun, wenn keine der vorbereiteten "Interventionen" dagegen hilft? Viele Mütter reden dann auf ihr Baby ein, versuchen es mit Geräuschen oder Wippen zu beruhigen. Wissenschaftler der Universität von Montreal fanden nun heraus: Wer ein ruhiges Baby möchte, sollte ihm öfter einfach etwas vorsingen.

Relaxen für Babys
Professor Isabelle Peretz erklärte: "Emotionale Kontrolle ist bei Babys noch nicht entwickelt und wir sind der Meinung, dass Singen Babys und Kindern dabei hilft sie aufzubauen." Ähnlich wie bei Erwachsenen beobachtete man, dass Babys durch Musik oder das ruhige Vorsingen von Liedern tatsächlich "abschalten" können und entspannen.

Für die Studie wurden 30 weinenden Babys zwischen sechs und neun Monaten Aufnahmen von sprechenden Babys, Gespräche von Erwachsenen und Musik vorgespielt. Studienleiterin Marieve Corbeil erklärte: "Als die Babys der Musik zuhörten, blieben sie im Durchschnitt neun Minuten ruhig. Gespräche der Erwachsenen und Babys konnten dies nicht erreichen." Am wenigsten effektiv waren die Geräusche sprechender Babys.

Eine Alternative zum Vorsingen wären aufgenommene Tonbänder oder CDs mit gesungenen, beruhigenden Kinderliedern, die man im Fall der Fälle immer wieder abspielen kann.

10 Gründe, warum Babys weinen 1/10
1. Hunger Auch wenn die letzte Mahlzeit noch nicht lange her ist: Überprüfen Sie, ob Ihr Baby vielleicht noch hungrig ist. Hungriges Weinen wird mit der Zeit immer lauter und eindringlicher, bis der Appetit gestillt ist.
2. Volle Windel Wer mag schon in einer vollen Windel liegen oder sitzen? Klar, dass Babys da zu schreien beginnen. Dieses "Problem" lässt sich zum Glück schnell beheben.
3. Müdigkeit Wenn Babys müde sind, dann weinen sie. Sie haben ein Problem damit, zur Ruhe zu kommen. Vielleicht ist die Umgebung zu laut, zu ungewohnt oder zu warm? Das Weinen eines müden Babys ist schwächer und weniger dringlich als das Hunger-Weinen.
4. Trost Manchmal möchten Babys einfach getröstet und geknuddelt werden. Schenken Sie ihm Aufmerksamkeit.
5. Zahnen Wenn die Zähnchen kommen, dann fließen Tränen. Zahnen sorgt für jede Menge Unruhe und Tränen. Weitere Anzeichen, dass ein Zähnchen durchbricht: verstärkter Speichelfluss, gerötete Wangen und herumkauen auf den Händen.
6. Temperatur Wenn es dem Säugling zu warm oder zu kalt ist, dann weint er. Berühren Sie das Baby im Nacken. Da spüren Sie schnell, ob es dem Kleinen zu kalt oder zu heiß ist.
7. Koliken Viele Babys leiden unter Koliken. Wenn das Bäuchlein weh tut, dann fließen Tränen.
8. Trennungsangst Verschwindet Mama oder Papa aus dem Blickfeld, dann könnte das Baby zu Weinen beginnen. Diese Trennungsangst tritt vor allem dann ein, wenn das Baby ca. neun bis zehn Monate alt ist.
9. Krank Wenn sich das Baby unwohl fühlt, dann schreit es. Messen Sie Fieber und suchen Sie einen Kinderarzt auf, wenn Sie sich Sorgen machen.
10. Langeweile Manchmal weinen Babys einfach nur aus Langeweile. Schenken Sie ihm mehr Aufmerksamkeit.

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